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Alexander Knoll ist Biologe. Für seine Promotion am Karlsruher Institut für Technologie versucht er, die DNA-Reparatur und -Rekombination in Pflanzen besser zu verstehen.
Emanuel Heitlinger promoviert an den Universitäten Karlsruhe und Edinburgh. Er untersucht mit Hilfe von Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierung die Evolution eines Wirt-Parasit-Systems.
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Archiv Juli 2009
20. Juli 2009
Wenn ich mal wirklich zum verrückten Wissenschaftler werde...
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 3
...muss ich unbedingt Klippschliefer als Haustier haben, bevor ich die Welt erobern kann!
Ich hatte mal wieder Lust auf Tierbaby Content, und da kamen mir die Viecher gerade recht. Anders als ne weiße Katze, die die Filmbösewichte bevorzugen zu scheinen, hab ich bei den Klippschliefern den Eindruck, dass sie mir bei meinen Plänen mit Lasersatelliten und Roboterarmeen behilflich sein können. Irgendwas hecken die drei kleinen Klippschliefer, die vor einer Woche im LA Zoo geboren wurden, jedenfalls aus.
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Gefunden hab ich die drei mal wieder im sehenswerten Zoo Borns (die es seit meinem letzten Post auch auf Twitter geschafft haben).
Autor: Alexander· 20.07.09 · 21:58 Uhr· 3 Kommentare
19. Juli 2009
RecQ Helikasen - die Schutzengel des Genoms
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 4
Wir möchten die Forschungsthemen an unserem Institut nach Außen verständlicher darstellen. Dafür haben wir mehrere Texte auf die Institutswebseite gestellt - der Text in diesem Post ist einer davon und stammt von mir. Außerdem gibt es auch noch Texte zur Forschung an Pflanzen allgemein, grüner Gentechnologie, Brustkrebsgenen bei Pflanzen, Meiose und Vererbung und Proteinbiochemie. Wir würden uns natürlich freuen zu hören, wie die Texte bei euch ankommen!
Unter dem Begriff der drei „R" der DNA werden die Prozesse zusammengefasst, die an der DNA arbeiten: Replikation, Reparatur und Rekombination.
Bei der DNA-Replikation sollen die vorhandenen Chromosomen vor der Teilung einer Zelle verdoppelt werden. Neben diesem recht bekannten Vorgang gibt es jedoch noch zwei weitere Wege. Die DNA-Reparatur umfasst viele spezialisierte Wege, um die vielfältigen Schäden an der DNA zeitnah und möglichst fehlerfrei zu reparieren. Die Rekombination von DNA hat eine große Bedeutung, wenn das Erbgut bei der Herstellung von Geschlechtszellen neu durchmischt wird. Auch bei der großen Vielfalt der Zellen unseres Immunsystems ist die DNA-Rekombination der entscheidende Prozess.
Es ist jedoch keineswegs so, dass diese drei Prozesse getrennt voneinander ablaufen. Sie sind vielmehr eng miteinander verbunden, so dass beispielsweise DNA-Schäden bereits während der Replikation repariert werden, oder dass die Reparatur von Doppelstrangbrüchen (DSBs) durch die homologe Rekombination (HR) erfolgt.
Für all diese Vorgänge müssen Basenpaarungen in der DNA vorübergehend gelöst werden - hier kommen die Helikasen ins Spiel. DNA-Helikasen sind Proteine, die an die DNA binden und sie unter Energieverbrauch entwinden. Eine besonders interessante Helikasefamilie stellen die RecQ Helikasen dar: für die Mitglieder aus dieser Familie wurden bereits zahlreiche Aufgaben in allen drei „R" gezeigt. Zusammen mit Partnerproteinen sind RecQ Helikasen besonders involviert in die Reparatur von DSBs und verschiedene Schritte der HR. Aufgrund dessen wurden die RecQ Helikasen bereits als die „Schutzengel des Genoms" bezeichnet.
Autor: Alexander· 19.07.09 · 19:12 Uhr· 4 Kommentare
12. Juli 2009
Das Genomics Forum und das Human Genre Project
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Medizin·Naturwissenschaften
An der Uni Edinburgh befindet sich eine interessante Einrichtung: Das ESRC Genomics Policy and Research Forum bildet eine Brücke zwischen den zwei Kulturen:
As part of the ESRC Genomics Network (EGN), the Forum acts to integrate the diverse strands of social science research within and beyond the EGN; to develop links between social scientists and scientists working across the entire range of genomic science and technology; and to connect research in this area to policy makers, business, the media and civil society in the UK and abroad.
Das Genomics Forum vergibt Stellen für bestimmte Forschungsprojekte an Naturwissenschaftler, aber auch Geisteswissenschaftler; ein gutes Beispiel hierfür ist das Projekt "Race, Medicine and Scientific Research".
Mit dem Nahen der persönlichen Medizin eröffnen sich neue Problemfelder. In den USA wird beispielsweise das Medikament BiDil für Herzkrankheiten eingesetzt - jedoch nur für Afroamerikaner. Es ist zu erwarten, dass sich solche Vorfälle in Zukunft häufiger ereignen werden. In dem Projekt des Genomics Forum wurde nun einerseits versucht, den sozialen und kulturellen Kontext des Begriffs Rasse besser zu klären. Andererseits wollten die beteiligten Wissenschaftler aber auch ein vernünftiges Maß entwickeln, das in der Medizin und Forschung einsetzbar ist. Ein solches Thema bietet natürlich ordentlich Zündstoff, wie beispielsweise auch der Rücktritt James D. Watsons aufgrund von rassistischen Äußerungen zeigt.
Autor: Alexander· 12.07.09 · 11:15 Uhr· 0 Kommentare
04. Juli 2009
[ESCAPE]-[META]-[ALT]-[CONTROL]-[SHIFT]
Kategorie: Technik · Kommentare: 7
Emacs1 ist einer der leistungsfähigsten und dadurch auch komplexesten Editoren. Neben der im Titel benutzten Acronym-Erweiterung finden sich dank dieser Komplexität noch einige andere lustige Namen.
Schon ohne die bis ins letzte Detail mögliche Abstimmung auf den Benutzer findet man für fast alles Tastatur-Abkürzungen, die aus Sequenzen der im Titel
genannten Tasten, kombiniert mit normalen Buchstaben bestehen. Die Maus wird dadurch arbeitslos, die rechte Hand erspart sich viel Bewegung.
Autor: Emanuel Heitlinger· 04.07.09 · 00:00 Uhr· 7 Kommentare
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