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Täglich Wissenschaft entdecken: aktuelle Studien, neue Forschungsergebnisse, lesenswerte Storys. An dieser Stelle gibt es jeden Tag ausgewählte Linktipps aus der ScienceBlogs-Redaktion.
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- Medizinisches Ghost-Writing, Sozialer Chamäleoneffekt, Dopamin als Gehirn-Doping1 Kommentar· 18.08.09
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- Seifenblasen-Forschung, Kurzschläfer-Gen, Sprache der Mimik0 Kommentare· 14.08.09
- Neue Zweifel an Tamiflu, Trickreicher Baum, Sprunghafte Aufmerksamkeit4 Kommentare· 13.08.09
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- hans srpei · 20.01.12 · 08:51 Uhr 3vor10: Umweltpsychologie, Kampf den Kröten, Klimakatastrophe verhindern
- Schüssler Salze · 05.09.11 · 08:00 Uhr Mythos Sport, Mythos Rohrschach-Test, Hoffnungsschimmer für Mukoviszidose-Patienten?
- Julian · 22.08.11 · 16:20 Uhr 3vor10: Risiken durch Hormone im Trinkwasser?, Intelligenzmessung, Das kooperative Tier
- Osmar Koeckerbauer · 15.03.11 · 13:47 Uhr Kosmische Wasseraufbereitung, Hohe Mathematik des Fußballs, Wissenschaft des Schlafens
- abc · 12.02.11 · 12:02 Uhr Rätsel des "absoluten Gehörs", Krebsschutz durch Allergien?, Kater sind Linkshänder
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Neues in der Kategorie Geistes- & Sozialwissenschaften
14. August 2009
Seifenblasen-Forschung, Kurzschläfer-Gen, Sprache der Mimik
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Medizin·Naturwissenschaften
1. Zerplatzen von Seifenblasen entschlüsselt
Wenn sich Wissenschaftler mit Seifenblasen beschäftigen, dann ist das nicht der wiedererwachte Spieltrieb und geschieht nicht ohne Hintergedanken. Und so haben französische Forscher anhand ihrer Seifenblasen-Studien einige interessante Erkenntnisse gewonnen: erstens konnten sie zeigen, daß die Haut der Seifenblase direkt vorm Zerplatzen wie eine Fahne im Wind flattert und zweites stellten sie fest, daß die Lebensdauer einer Seifenblase vor allem von der Dichte des Umgebungsmediums abhängt.
Aber die Forschungsergebnisse sollen - so die Hoffnung der Wissenschaftler - nicht nur alle künftigen Seifenblasenkünstler mit Wissen bereichern; auch für die Klimaforschung könnten die Erkenntnisse hilfreich sein...
Autor: Marc Scheloske· 14.08.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare
10. August 2009
Mythos Sport, Mythos Rohrschach-Test, Hoffnungsschimmer für Mukoviszidose-Patienten?
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Medizin · Kommentare: 1
Spätestens im Frühjahr füllen sich die Fitneßstudios. Und wenn man die strampelnden, schwitzenden, trainierenden Freizeitathleten nach ihren Motiven befragen würde, dann würde der Großteil vermutlich antworten, daß einige überflüssige Pfunde wegtrainiert werden sollen. Denn wer im Sommer mit einer tadellosen Bikinifigur glänzen will, der muß - so die gängige und durchaus plausible Meinung - zuvor mit allerlei Übungen und Verrenkungen dafür arbeiten. Kurz: nur wer Sport treibt, der kann mit einem schlanken, athletischen Körper glänzen.
Daß es so einfach nicht ist, zeigt eine aktuelle Studie. Eine Korrelation zwischen Gewichtsabnahme und Sportprogramm ist fast nicht nachweisbar. Mehr über all die Effekte, die den gutgemeinten Besuch im Fitneßstudio wieder zunichte machen, erfährt man bei Lars im Fischblog...
Autor: Marc Scheloske· 10.08.09 · 09:57 Uhr· 1 Kommentar
07. August 2009
Abgesang auf den Rohrschach-Test, Grenzen der Weltrekordjagd, Kletterkünstler mit Anti-Rutsch-System
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur
1. Rohrschachtest: Der Totenschädel einer Kuh
Sollten Ihnen ein Psychologe irgendwann einmal vollgekleckste Bilder vorlegen, dann erzählen Sie ihm in ihrem eigenen Interesse bitte, daß Sie in den Klecksen Schmetterlinge, tanzende Hummer oder fröhliche Menschen erkennen. Die Klecksbilder gehören nämlich zum psychodiagnostischen Rohrschachtest - in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts vom Schweizer Psychiater Hermann Rorschach entwickelt - und "falsche" Antworten können im Zweifel gravierende Folgen haben.
In Deutschland spielt der Test in den letzten Jahren kaum mehr eine Rolle. Die allermeisten Psychologen haben seine Beliebigkeit erkannt. In den USA allerdings kommt er bei der Beurteilung unterschiedlichster psychischer Krankheiten zum Einsatz. Egal ob es um Sexualstraftäter, Sorgerechtsfragen oder den gesamten Bereich der forensischen Psychologie geht: der Rohrschach-Test und die Klecksbilder stehen bei vielen US-Diagnostikern hoch im Kurs - dabei ist er nach modernen Standards - kaum mehr als Kaffeesatzleserei...
Autor: Marc Scheloske· 07.08.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare
04. August 2009
Modelle der Spieltheorie, Sinn und Unsinn der Phytophylie, Risiken von Tamiflu
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur
1. Spieltheorie: Einer wird nicht gewinnen
"Das ganze Leben ist ein Quiz", so sang vor bald zwanzig Jahren Hape Kerkeling. Und auch wenn es gottseidank im echten Leben meist etwas weniger schrill und überdreht zugeht, so sind spielerische Konstellationen doch ein zentrales Element des sozialen Lebens. Und wenn wir von von einem Spiel reden, dann reden wir auch von Entscheidungen und Strategien. Und diese können mehr oder weniger rational ausfallen. Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Spieltheorie: welche (sozialen) Situationen lassen sich anhand theoretischer Modelle beschreiben und welche Handlungsstrategien sind für die Akteure am erfolgreichsten?
Die Anwendungsbeispiele reichen von Situationen im Straßenverkehr bis zum optimalen Standort, den der Eisverkäufer am Strand einnehmen sollte...
Autor: Marc Scheloske· 04.08.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare
03. August 2009
Mißerfolge in Krebstherapie, Polit- und Wahlkampfrhetorik, Fliegende Rekordhalter
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Medizin · Kommentare: 28
1. Krebsforschung: Schwieriges Aushungern
Es eine so einfache Idee und doch so schwer in der Umsetzung: wenn man die Blutzufuhr zu einem Tumor unterbinden oder wenigstens kontrollieren könnte, dann könnte man Krebsgeschwüre möglicherweise aushungern. Allerdings liegt die Sache in der Praxis natürlich deutlich komplizierter, als in der Theorie. Zwar hat man inzwischen viele der Mechanismen der Angiogenese (eben der Ausbildung neuer Blutgefäße) verstanden, doch in der Krebstherapie ist man damit bislang nicht erfolgreich.
Im Gegenteil: nun wurde festgestellt, daß die sogenannten Integrin-Inhibitoren, die für die Bildung von Kapillaren notwendig sind, höchst janusköpfige Eigenschaften haben. Wenn sie in hoher Konzentration vorliegen, dann läuft die Angiogenese auf Hochtouren; will man den Tumor "aushungern" und drosselt die Integrin-Konzentration dann reagiert der Tumor allerdings mit neuem Wachstum.
Autor: Marc Scheloske· 03.08.09 · 09:57 Uhr· 28 Kommentare
22. Juli 2009
Perspektiven der Neuroökonomie, Quantencomputer 2.0, Genetische Disposition für Placebos
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 4
1. Neuroökonomie: Dopamin könnte gemeinsame Währung sein
In den Wirtschaftswissenschaften galt lange Zeit das Modell des Homo oeconomicus als das Maß aller Dinge. Doch in den letzten Jahren ist auch in der klassischen Wirtschaftstheorie erkannt worden, daß Menschen nicht nur als Nutzenmaximierer funktionieren. Seitdem werden stärker Ansätze aus Psychologie und v.a. Neurowissenschaften berücksichtigt, wenn es darum geht, (wirtschaftliche) Entscheidungen und Verhaltensmuster zu verstehen.
Im Interview erklärt der Kognitionspsychologe Colin Camerer, wie in unserem Gehirn (quasi evolutionsgeschichtlich) verschiedene Module zusammenarbeiten. Einerseits die impulsiv-affektgesteuerten Bereiche (v.a. im Säugetier-Cortex), daneben die eher rational gesteuerten Bereiche (im menschlichen Neocortex). Eines der zentralen Momente sei freilich der Neurotransmitter Dopamin, der immer dann eine Rolle spielt, wenn wir "bewerten", was uns eine Sache tatsächlich "wert" ist, ob wir eine Kaufentscheidung treffen oder nicht, ob wir uns "belohnen" oder nicht. Ein lesenswertes Gespräch...
Autor: Marc Scheloske· 22.07.09 · 09:57 Uhr· 4 Kommentare
26. Juni 2009
Zukunftstrend "Energy Harvesting"?, Entstehung der Musik, Vorurteile über Wissenschaft
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Umwelt
1. Energie liegt auf der Straße
Energie liegt häufig buchstäblich auf der Straße: wenn über belebte Verkehrskreuzungen tausende Autos fahren etwa oder die Fußgänger über den Asphalt rennen. Die Vibrationen, die dabei entstehen, lassen sich durch intelligente Technik zur Stromerzeugung nutzen. Es gibt etwa eine Disco, die den Strom für ihre Lichtanlage dadurch gewinnt, daß im Tanzboden bestimmte Platten eingelassen sind, die die Bewegungsenergie in Strom umwandelt. Experten nennen diese Technik "Energy Harvesting".
Noch ist die Technik nicht ausgereift genug, um eine stattliche Ernte einzufahren. Aber durch Unterschiede in der Umgebeungstemperatur, Luftströmung oder eben Bodenvibrationen lassen sich künftig vielleicht tatsächlich viele kleine Energiequellen schaffen...
Autor: Marc Scheloske· 26.06.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare
17. Juni 2009
Stagnierende Körpergrößen, Interaktions- und Kommunikationsforschung, Zweifel an "Depressions-Gen"
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur · Kommentare: 1
Wenn von den "Grenzen des Wachstums" die Rede ist, dann denke ich ehrlicherweise an Dennis Meadows und den Bericht des Club of Rome von 1972, ohne den die frühe Ökologiebewegung nicht denkbar gewesen wäre. Heute kommt einem vermutlich eher die Krise des Finanz- und Kapitalsystems in den Sinn, das zur aktuellen Wirtschaftskrise eskaliert ist. Es gibt aber auch noch ganz andere Grenzen des Wachstums. Wenn es um den Zuwachs der Körpergröße geht etwa.
In den letzten 150 Jahren nahm die Durchschnittsgröße der Mitteleuropäer um fast 20 Zentimeter zu. Doch nun scheint sich der Zuwachs zu verlangsamen oder ganz zu stagnieren. Größer als die Niederländer - jedenfalls was die Körpergröße angeht - wird man wohl in absehbarer Zeit nicht werden...
Autor: Marc Scheloske· 17.06.09 · 09:57 Uhr· 1 Kommentar
16. Juni 2009
10 Jahre Bologna-Reform, Nikotinkaugummis, Gletscherwachstum gegen den Trend
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik · Kommentare: 5
1. 10 Jahre Bologna: Traumzeit (Vom akademischen Leben)
Im Juni 1999 fiel der Startschuß zur Bologna-Reform, die einen einheitlichen europäischen Hochschulraum, einheitliche Studienabschlüsse und die Förderung von Mobilität der Studierenden zum Ziel hatte. Viele Veränderungen wurden seitdem auf den Weg gebracht, manche Reformbaustelle ist immer noch unvollendet. Die Kollegen bei den Scilogs sammeln diese Woche verschiedene Beiträge, die den aktuellen Zustand des Hochschulsystems beleuchten sollen.
Darunter das so persönliche, wie fulminante Essay des Frankfurter Anatomiedozenten Helmut Wicht, der uns seinen Traum jener Universität skizziert, wie sie leider nur in kleinen Nischen möglich ist. Die Freiheit der Forschung, Eigensinnigkeit jenseits des ökonomischen Bildungsimperativs - das sind die Ideale, die uns Helmut Wicht vorstellt. Und damit schmerzhaft vor Augen führt, wie weit entfernt der Pfad von Bologna von dieser Universität der Träume verläuft.
Autor: Marc Scheloske· 16.06.09 · 09:57 Uhr· 5 Kommentare
04. Mai 2009
Die Vermessung von Sex & Lust, Die Moral und der freie Wille, Die Dynamik der Sprache
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur
1. Sexualforschung: Detektivin der Lust
Für die Psychologin Meredith Chivers, die an der Queen's University im kanadischen Kingston arbeitet, gibt es nur ein Thema: Sex. Die junge Wissenschaftlerin beschäftigt sich seit Jahren vor allem mit der Frage, welche Stimuli bei welchen Personen welche erotisch-sexuelle Wirkung haben. Dabei hat sie bei ihren Untersuchungen belegen können, daß Männer und Frauen sich ganz erheblich darin unterscheiden, was als antörnend empfunden wird.
Bei ihren Studien spielt Chivers ihren Probanden durchaus auch Pornofilme vor und sie mißt, wie darauf reagiert wird. Dabei hat sie auch eine Erklärung dafür gefunden, warum Viagra bei Frauen nicht funktioniert....
Autor: Marc Scheloske· 04.05.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare
27. April 2009
Partnerschaftspsychologie, Herzensangelegenheiten, Baumstarke Entdeckung
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Medizin · Kommentare: 2
1. Je gleicher die Partner, desto glücklicher das Paar
Die Meinungen, welche Konstellation und Partnereigenschaften für eine möglichst glückliche Beziehung die beste Voraussetzung sind, gehen weit auseinander. Ziehen sich Gegensätze an? Oder sind es letztlich doch gemeinsame Ansichten und Eigenschaften, die die Basis eines Zusammenlebens bilden?
Solche Fragen sind nicht nur Gesprächsthema beim Kaffeekränzchen, sondern auch Gegenstand psychologischer Forschung. Und hier sind die Ergebnisse der Studien ziemlich eindeutig: große Unterschiede zwischen den Partnern mögen vielleicht am Anfang spannend sein, doch langfristig funktionieren solche Beziehung nicht. Es gilt letztlich doch: "Gleich und gleich gesellt sich gern..."
Autor: Marc Scheloske· 27.04.09 · 09:57 Uhr· 2 Kommentare
24. April 2009
3vor10: Verführerischer Smalltalk, Selbstbewußtsein und Schulerfolg, Religion und Umweltverhalten
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Umwelt
1. Smalltalk verführt zum Kauf
Hüten Sie sich vor Verkäufern, die sie ganz beiläufig in Gespräche verwickeln! So könnte man die Ergebnisse einer Studie zusammenfassen, die den psychologosichen mechanismen des Konsumentenverhaltens nachspürte. Bei über 500 Probanden wurden getestet, wie sich die Kontaktaufnahme zwischen Verkäufer und potentiellem Kunden auf den Verkaufserfolg auswirrkt.
Besonders raffiniert sind unverfängliche Einstiegsfragen, die aber eine gewisse "Denkarbeit" zur Beantwortung erforderlich machen. Nun ist nur zu hoffen, daß diese Studie nicht in Verkäuferhände gelangt...
Autor: Marc Scheloske· 24.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare
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