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Täglich Wissenschaft entdecken: aktuelle Studien, neue Forschungsergebnisse, lesenswerte Storys. An dieser Stelle gibt es jeden Tag ausgewählte Linktipps aus der ScienceBlogs-Redaktion.

Archiv April 2009

30. April 2009

Neuer Ansatz bei Tinnitus, Zebrafische und Alzheimer, Pseudowort-Forschung

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 4

1. Tinnitus: Psychotricks helfen gegen quälende Töne

Tinnitus - die Hörstörung, bei der die Betroffenen meist dauerhaft Pfeif- oder Piepgeräusche wahrnehmen - ist weit verbreitet und häufig mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität verknüpft. Ursachen für das Tinnitus-Syndrom gibt es viele, doch wirklich verstanden hat man die Mechanismen bis heute nicht. Nun haben deutsche Neurologen interessante Indizien gefunden, die sowohl eine Erklärung, als auch vielversprechende Therapieansätze liefern.

Entgegen der gängigen Lehrmeinung zweifeln die Forscher, daß es sich bei Tinnitus um eine Verarbeitungsstörung im Hörzentrum des Gehirns handelt. Sie fanden heraus, daß vielmehr wichtige Areale des emotionalen Cortex und der Hirnareale beteiligt sind, die für assoziative Verknüpfungen zuständig sind. Auf dieser Basis konnten erste Testpersonen durch ein gezieltes Training zur Aufmerksamkeitssteuerung erstaunliche Erfolge bei der Tinnitustherapie erzielen...

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Autor: Marc Scheloske· 30.04.09 · 09:57 Uhr· 4 Kommentare

29. April 2009

Vorbildliche Spinnenfäden, Säuglingsernährung und Übergewicht, Schmerzempfinden von Fischen

Kategorie: Naturwissenschaften

1. Künstlich verstärkte Spinnenfäden

Daß die Natur viele ganz hervorragende Problemlösungen parat hält, ist längst bekannt. Das beginnt mit der Stromlinienform von Fischen oder Pinguinen, die sich Ingenieure zum Vorbild nehmen und endet längst nicht beim legendären Lotuseffekt, der dazu führt, daß Flüssigkeiten an Oberflächen wunderbar abperlen. Auch die reißfeste und doch sagenhaft elastische Spinnenseide ist ein Beispiel dafür, wie wertvoll Biomaterialien sein können.

Dennoch gibt es auch an guten Lösungen manchmal noch etwas zu verbessern. Forscher vom Max-Planck-Institut in Halle haben die Spinnenfäden nun " metallisiert". Ebenfalls nach einem natürlichen Vorbild. Und das Ergebnis ist bären- bzw. spinnenfädenstark...

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Autor: Marc Scheloske· 29.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

28. April 2009

Gewächshäuser im Weltall, Chlortherapie gegen Neurodermitis?, Anpassungskünstler Gehirn

Kategorie: Medizin·Technik

1. US-Forscher entwickeln Treibhäuser fürs Weltall

Man macht sich eigentlich eher selten Gedanken, wie das Leben in einer Raumstation wie etwa der ISS so abläuft. Man weiß, daß die Astronauten einen engen Zeitplan haben und sich zwischen ihren verschiedenen (Forscher-)Tätigkeiten auch immer wieder körperlich fit halten müssen - die Fotos vom kosmischen Fitneßtraining und schwitzenden Astronauten auf Fahrradergometern sind bekannt. Doch andere alltägliche Dinge sind selten Thema der Berichterstattung: das Essen gehört dazu. Weshalb eigentlich?

Gut, die "Astronautennahrung" ist legendär. Doch ernähren sich die Helden des Weltalls tatsächlich nur von Superspezialnahrung aus der Tube? Egal: Künftige Generationen im Weltall sollen knackfrisches Gemüse im All zubereiten können. Angebaut und geerntet direkt vor Ort! In Gewächshäusern! US-Forscher entwickeln im Moment die ersten Gewächshäuser für den Einsatz im All...

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Autor: Marc Scheloske· 28.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

27. April 2009

Partnerschaftspsychologie, Herzensangelegenheiten, Baumstarke Entdeckung

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Medizin  ·  Kommentare: 2

1. Je gleicher die Partner, desto glücklicher das Paar

Die Meinungen, welche Konstellation und Partnereigenschaften für eine möglichst glückliche Beziehung die beste Voraussetzung sind, gehen weit auseinander. Ziehen sich Gegensätze an? Oder sind es letztlich doch gemeinsame Ansichten und Eigenschaften, die die Basis eines Zusammenlebens bilden?

Solche Fragen sind nicht nur Gesprächsthema beim Kaffeekränzchen, sondern auch Gegenstand psychologischer Forschung. Und hier sind die Ergebnisse der Studien ziemlich eindeutig: große Unterschiede zwischen den Partnern mögen vielleicht am Anfang spannend sein, doch langfristig funktionieren solche Beziehung nicht. Es gilt letztlich doch: "Gleich und gleich gesellt sich gern..."

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Autor: Marc Scheloske· 27.04.09 · 09:57 Uhr· 2 Kommentare

24. April 2009

3vor10: Verführerischer Smalltalk, Selbstbewußtsein und Schulerfolg, Religion und Umweltverhalten

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Umwelt

1. Smalltalk verführt zum Kauf

Hüten Sie sich vor Verkäufern, die sie ganz beiläufig in Gespräche verwickeln! So könnte man die Ergebnisse einer Studie zusammenfassen, die den psychologosichen mechanismen des Konsumentenverhaltens nachspürte. Bei über 500 Probanden wurden getestet, wie sich die Kontaktaufnahme zwischen Verkäufer und potentiellem Kunden auf den Verkaufserfolg auswirrkt.

Besonders raffiniert sind unverfängliche Einstiegsfragen, die aber eine gewisse "Denkarbeit" zur Beantwortung erforderlich machen. Nun ist nur zu hoffen, daß diese Studie nicht in Verkäuferhände gelangt...

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Autor: Marc Scheloske· 24.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

23. April 2009

3vor10: Intelligenz macht doch erfolgreich, Biochemie des Nikotins, Vorbild Ameisenstraßen

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur

1. Intelligenz macht erfolgreich

Welche Eigenschaften sind entscheidend für beruflichen Erfolg? Welche Fähigkeiten sind am wichtigsten, um auf der Karriereleiter nach oben zu kommen? Die (populär-wissenschaftliche) Ratgeberliteratur zu solchen Fragen füllt dutzende Regalmeter. Und meist werden die Faktoren Auftreten, Charisma, Ehrgeiz und soziale Kompetenzen als entscheidend erachtet. Von Intelligenz ist selten die Rede, warum eigentlich?

In jahrelanger Arbeit haben Bonner Psychologen mehr als 200 Studien zum Zusammenhang zwischen allgemeiner Intelligenz und beruflichem Erfolg ausgewertet. Und das Ergebnis ist recht eindeutig: Intelligenz macht sexy und erfolgreich. Nur kein Neid also, wenn der Kollege bereits die nächste Karriereleiter erklommen hat, vielleicht ist er ja schlicht schlauer als Sie...? ;-)

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Autor: Marc Scheloske· 23.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

22. April 2009

3vor10: Rote Klonhunde, Übersäuerung der Meere, Vergessene Seuche BSE

Kategorie: Umwelt

1. Klonhunde, die rot leuchten

Lange wird es nicht mehr dauern bis anspruchsvolle Tierfreunde ihr maßgeschneidertes Haustier im Katalog bestellen können. Die Fortschritte der Gentechnologie und die Erfolge der Klonforschung machen es möglich. Dabei wird es nicht nur um das flauschigste Fell des Kaninchens oder die gleichmäßigste Fellzeichnung des Schoßhundes gehen. Es wird - darüber bestehen kaum Zweifel - auch "Tierliebhaber" geben, die ihre exzentrische Neigung anders darstellen werden: mit fluoriszierenden Haustieren etwa.

In Korea jedenfalls - seit Jahren immer wieder im Blickfeld der Klondebatten - vermeldete man nun weitere Erfolge in Sachen Biolumineszens bei Vierbeinern. Vielleicht sind sie ja bald im Angebot, die rot leuchtenden Hundebabies...

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Autor: Marc Scheloske· 22.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

21. April 2009

3vor10: Besser denken bei Regenwetter, Wissenschaft des Elfmeterschusses, Fasten fürs Klima

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur

1. Bei schlechtem Wetter denkt man besser

Wann ist die ideale Jahreszeit, um intellektuell anspruchsvolle Arbeiten zu erledigen? Ist es besser, sich an grauen Wintertagen ins Arbeitszimmer zu verschließen? Oder kommen einem die besten Ideen, wenn man bei Sonnenschein auf dem Balkon sitzt? Diese Fragen lassen sich vermutlich auch nach der neuesten Studie australischer Wissenschaftler nicht zweifelsfrei beantworten, aber Regenwetter steigert - so ihr Fazit - unser Erinnerungsvermögen.

Bei schlechtem Wetter und leicht negativer Stimmung waren die Probanden bei Denk- und Konzentrationsaufgaben erfolgreicher, als die glücklichen Versuchspersonen bei Sonnenschein. Sollen wir uns nun auf den Herbst freuen, um endlich intellektuelle Höchstleistungen zu vollbringen?

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Autor: Marc Scheloske· 21.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

20. April 2009

3vor10: Schwimmende Schweine, Elektronengehirn, Chinesische Mauer

Kategorie: Technik·Umwelt

1. Das schwimmende Schwein

Bei unserem Hausschwein zielt die Züchtung schon seit unzähligen Generationen auf den höchstmöglichen Fleischertrag. Das trägt bisweilen bizarre Züge - wenn Exemplare mit immer mehr Rippen gezüchtet werden, die sich aus eigener Kraft nicht mehr fortbewegen können - , ist aber Grundlage unserer heutigen Fleischindustrie. Bei der Fischzucht sieht die Sache noch ganz anders aus. Wirklich für den Verzehr optimierte Fischarten gibt es nicht.

In den siebziger Jahren begann man allerdings nach geeigneten Fischen zu suchen, die als Ausgangsbasis einer modernen, ertragsorientierten Fischzüchtung dienen sollten. Der südamerikanische Pirarucu, mit bis zu 200kg Lebendgewicht, galt als heißer Kandidat. Weshalb wir den Pirarucu bis heute nicht im Tiefkühlregal finden hat Lars Fischer in seinem Fischerei-Fachblog recherchiert...

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Autor: Marc Scheloske· 20.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

17. April 2009

3vor10: Geheimnis um Blutgletscher, Warten auf die Grippe-Pandemie, Empfänglichkeit für Placebos

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 1

1. Rätsel um vermeintlich blutigen Wasserfall gelöst

Als man an der Abbruchkante des Taylor-Gletschers in der Antarktis im Jahr 1911 eine dunkelrote Spur fand war das eine aufregende Entdeckung. Als "Blutgletscher" wurde er bezeichnet und die Forscher vermuteten, daß bestimmte Algen für die rote Färbung verantwortlich waren. Nun konnten US-Wissenschaftler nach langer Wartearbeit endlich Wasserproben aus dem "Blutstrom" ziehen und analysieren. Dabei kamen sie dem Geheimnis des Gletschers näher auf die Spur.

Es befindet sich offenbar eingeschlossen im Eispanzer ein See, der von Mikroben bevölkert wird, die sich vermutlich seit Jahrmillionen dort am Leben erhalten: ohne Licht und Sauerstoff! Dafür "ernähren" sie sich offensichtlich von Eisenverbindungen und das Eisenoxid sorgt für die rote Farbe. Sind die Forscher damit auf ein urzeitliches Ökosystem gestoßen?

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Autor: Marc Scheloske· 17.04.09 · 09:57 Uhr· 1 Kommentar

16. April 2009

3vor10: Keine Ertragssteigerung durch Grüne Gentechnik, Homöopathie in der Krebstherapie?, Glücklich durch Fast Food

Kategorie: Medizin·Umwelt  ·  Kommentare: 11

1. US-Studie: Gentechnik steigerte Ernte-Erträge nicht

Im Streit um Sinn und Zweck der Gentechnik in der Landwirtschaft geht es derzeit hoch her. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat ein Anbauverbot für die transgene Maissorte Mon810 verfügt, US-Agro-Multi Monsanto kündigt Schadensforderungen in Millionenhöhe an, die Öko-Aktivisten jubeln und viele Wissenschaftler mit Sympathien für die grüne Gentechnik sind zerknirscht. Die nächsten Auseinandersetzungen sind vorprogrammiert.

Neue argumentative Munition für Gentechnik-Kritiker liefert möglicherweise eine US-Studie, die ein interessantes Licht auf die ganze Debatte wirft. Dazu haben die Wissenschaftler Zahlen des US-Landwirtschaftsministeriums ausgewertet und kommen zum Schluß, daß der Einsatz genveränderter Sorten (egal ob Mais oder Soja oder andere Pflanzen) die Erträge nicht oder nur sehr marginal steigert. Ist damit dieses Hauptargument der Gentechnik-Fans damit obsolet?

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Autor: Marc Scheloske· 16.04.09 · 09:57 Uhr· 11 Kommentare

15. April 2009

3vor10: Augendiagnose, Späte Mütter, Hörprothesen

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 3

1. Diagnose von Krankheiten: Verräterischer Blick

Kann man Diabetes, Bluthochdruck, Multiple Sklerose oder Alzheimer durch einen Blick ins Auge des Patienten diagnostizieren? Was heute wie verschwurbelte Esoterik klingt, könnte in der Zukunft ein gängiges medizinischen Verfahren sein: die Möglichkeiten der Augendiagnose werden weltweit erforscht. Mit durchaus vielversprechenden Ergebnissen.

In der Ecke der Alternativmedizin und Heilpraktiker gibt es traditionell eine so genannte "Irisdiagnostik". Hier blickt der Therapeut dem Patienten tatsächlich tief in die Augen und versucht dadurch bestimmte Krankheiten und teilweise - hier wird es wirklich unseriös - Charaktereigenschaften zu erkennen. Damit haben die jüngsten Forschungen nichts zu tun. Mit hochspezialisierten Laserscannern wird die Netzhaut schichtweise abgetastet - und liefert interessante Befunde.

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Autor: Marc Scheloske· 15.04.09 · 09:57 Uhr· 3 Kommentare

14. April 2009

3vor10: Risiken durch Hormone im Trinkwasser?, Intelligenzmessung, Das kooperative Tier

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 6

1. Mineralwasser: Wie wenig an hormonellen Substanzen ist zu viel?

Unser Trinkwasser hat in der Regel eine sehr gute Qualität. Egal, ob es nun aus der Leitung kommt oder in Flaschen abgefüllt ist. Vor wenigen Wochen sorgte allerdings die Meldung für Irritationen, wonach mehr als 2/3 aller untersuchten Mineralwasserproben teilweise erheblich mit Hormonen belastet sei.

Wie kann das sein? Handelt es sich bei den identifizierten Stoffen wirklich um Hormone? Welche Auswirkung haben sie für den menschlichen Körper? Und: woher kommen diese Substanzen, die wir lieber nicht im Wasser hätten?

Wie so oft gibt es keine (einfachen) Antworten auf diese Fragen. Ulrich Schaper hat versucht, ein wenig Licht in diesen mysteriösen Hormon-Wasser-Fall zu bringen.

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Autor: Marc Scheloske· 14.04.09 · 09:57 Uhr· 6 Kommentare

09. April 2009

3vor10: Bienenmythen, Leidensweg einer Doktorandin, Geheimnisvolle Lichtblitze im All

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt

1. Bienen opfern sich nicht auf

Über Bienen, die Organisation und Arbeitsteilung der Bienenvölker, die Kommunikation der Bienen untereinander, den Status der Bienenkönigin und über unzählige weitere Bienenfragen wird seit Jahrzehnten geforscht. Und tatsächlich weiß man inzwischen sehr viel über diese Insekten. Doch immer wieder überraschen Bienenforscher mit neuen Erkenntnissen.

Der Würzburger Zoologe Jürgen Tautz zerstört nun einige Bienenmythen: etwa wenn es um die Stellung der Bienenkönigin geht, den Orientierungssinn der Honigsammlerinnen oder die Frage, wozu überhaupt der Honig gesammelt wird. Zur Ernährung? - Pustekuchen! Der süße Energievorrat dient quasi als "Brennstoff", um den Bienenstock zu klimatisieren...

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Autor: Marc Scheloske· 09.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

08. April 2009

3vor10: Forschende Roboter, Talentforschung, Juckreizforschung

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 2

1. Intelligente Laborsysteme: Ein Roboter als Forscher

Es wird nicht mehr lange dauern, bis Robotor ganz selbstverständlich unseren Alltag bevölkern. Im Haushalt werden uns die intelligenten Maschinen lästige Pflichten abnehmen: waschen, bügeln, staubsaugen. Die stupiden Tätigkeiten also. Doch dabei wird es nicht bleiben. Britische Wissenschaftler setzen bereits jetzt Roboter ein, die im Labor wertvollste Arbeit erledigen - einschließlich der Generierung und Prüfung von Hypothesen!

Auf den Namen "Adam" haben die Forscher ihr Robotersystem getauft, das derzeit an der Entschlüsselung des Hefe-Genoms arbeitet bzw. klärt, welche Gene die Synthese welcher Enzyme steuert. Und Adam macht das sehr, sehr gut...

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Autor: Marc Scheloske· 08.04.09 · 09:57 Uhr· 2 Kommentare

07. April 2009

3vor10: Plädoyer für mehr Zufall im Labor, Silber als Antibiotikum, Die feine Nase der Frauen

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 1

1. Gepflegtes Chaos im Labor

Wenn wissenschaftliche Ergebnisse nicht reproduzierbar sind, so sind sie wertlos. Deshalb gilt es - wenn Experimente durchgeführt werden - möglichst alle Randbedingungen konstant zu halten und nur einen Parameter zu verändern, um dessen Einfluß zu untersuchen. Diese Vorgehensweise ist sowohl bewährt, als auch unmittelbar einleuchtend. Dennoch formuliert eine kleine Studie eines Verhaltensforschers aus Gießen nun Zweifel, ob diese Vorgehensweise auch für Tierversuche der richtige Weg ist.

Bei Versuchen mit Mäusen hat Hanno Würbel nämlich festgestellt, daß - überraschenderweise - just die standardisierte Versuchsanordnung schlechtere Ergebnisse bringt: je ähnlicher die Haltungsbedingungen der Mäuse, desto stärker wirkten sich winzige, zufällige Veränderungen bei den Mäusen aus - die eigentlich angestrebten wissenschaftlichen Resultate wurden dadurch verfälscht. Sollte man also zumindest in der Biologie mehr Varianz in der Versuchsanordnung zulassen?

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Autor: Marc Scheloske· 07.04.09 · 09:57 Uhr· 1 Kommentar

06. April 2009

3vor10: Killerviren, Killerspiele, Konzertpianisten

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 4

1. Virologie: Alltag unter Killerviren

Sie kommen aus Ländern wie Zaire oder Uganda und sorgen immer wieder für erschreckende Schlagzeilen: die Erreger der so genannten hämorrhagischen Fieber, die hochinfektiös sind und meist tödlich verlaufen. Die prominentesten Vertreter dieser Virusinfektionen sind das Lassa- oder Ebolavirus. Oder eben auch das Marburgvirus, das 1967 mit Meerkatzen von Uganda nach Marburg eingeschleppt wurde.

Die Virologen, die sich mit diesen Killerviren beschäftigen, sind eine verschworene Gemeinschaft. In Deutschland gibt es nur ganz wenige Hochsicherheitslabors, die mit diesen Erregern arbeiten. Das Hamburger Bernhard-Nocht-Institut etwa, wo eine Virologin vor 3 Wochen einen Arbeitsunfall hatte, als sie sich mit einer Spritze verletzte, die Ebola-Viren enthielt. Christina Berndt hat das andere deutsche Labor in Marburg besucht und berichtet, wie dort im Hochsicherheitstrakt gearbeitet wird...

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Autor: Marc Scheloske· 06.04.09 · 09:57 Uhr· 4 Kommentare

03. April 2009

3vor10: Schlaue Hühner, Traumatherapie, Utopie einer digitalen Gesellschaft

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften

1. Küken können rechnen

Grundlegende mathematische Fähigkeiten - wenn man das verkürzt einmal so bezeichen will - scheinen in der Tierwelt weiter verbreitet zu sein, als angenommen. Und hier geht es keineswegs um Varietenummern wie den "Klugen Hans" der letzten Jahrhundertwende.

Die Rechenkompetenz von Mosquito-Fischen war im vergangenen Jahr eine Meldung wert. Jetzt berichten italiensiche Forscher von tierischen Mathegenies an ganz anderer Stelle: im Hühnerkäfig. Von wegen dummes Huhn...

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Autor: Marc Scheloske· 03.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

02. April 2009

3vor10: Mulle mit Magnetsinn, Stammzellforschung vor dem Durchbruch?, Cyborg-Forschung

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften

1. Nagetier mit eingebautem Kompass

Die Orientierung am Erdmagnetfeld spielt für manche Tierarten eine große Rolle. Bei Zugvögeln beispielsweise. Unter den Säugetieren sind freilich bislang kaum Spezies bekannt, deren Sinne magnetisch sensibilisiert sind. Gut, daß sich die Kühe auf der Weide möglicherweise gemäß der Magnetfelds aufstellen, wurde bereits letztes Jahr auch bei Scienceblogs diskutiert.

Aber auch andere - unterschätzte - Vertreter scheinen hier besondere Talente zu haben. Die Graumulle etwa...

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Autor: Marc Scheloske· 02.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

01. April 2009

3vor10: Risiken der Computertomographie, Ressourcenhungrige Zivilisation, Fortschritt in der Hautkrebsdiagnose

Kategorie: Medizin

1. Erhebliches Krebsrisiko durch wiederholte Computertomografie

Wenn es um Röntgenaufnahmen geht, dann weiß (fast) jeder, daß hier - wenigstens im Prinzip - der Organismus einer gewissen Strahlenbelastung ausgesetzt ist. Bei der Computertomografie ist dieses Bewußtsein noch kaum ausgeprägt, obwohl es schon in der Vergangenheit einige Berichte dazu gab.

Nun belegt eine aktuelle Studie, daß sich die Strahlenexposition mehrerer CTs natürlich in bedenklicher Weise addiert. Und dementsprechend steigt das Krebsrisiko...

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Autor: Marc Scheloske· 01.04.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

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