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Täglich Wissenschaft entdecken: aktuelle Studien, neue Forschungsergebnisse, lesenswerte Storys. An dieser Stelle gibt es jeden Tag ausgewählte Linktipps aus der ScienceBlogs-Redaktion.

Archiv März 2009

31. März 2009

3vor10: Umweltpsychologie, Kampf den Kröten, Klimakatastrophe verhindern

Kategorie: Umwelt  ·  Kommentare: 1

1. Zuerst das Gewissen und dann das Geld

"Erst kommt das Fressen, dann die Moral", dessen war sich Bertolt Brecht sicher. Und vermutlich hatte er auch Recht damit, jedenfalls wenn man die Gesamtgesellschaft betrachtet. Doch sind Motive, Präferenzen und Verhaltensweisen von verschiedenen Gruppen und Milieus vollkommen unterschiedlich - wenn es um ökologisch korrekte Verhaltensweisen geht, so gibt es - wie eine Studie belegt - Ausnahmen von dieser brecht'schen Regel.

Wie kann man Konsumenten dazu bewegen umweltfreundliche Produkte zu kaufen? Das ist eine umstrittene Frage, die seit Jahrzehnten in Psychologie und Wirtschaftswissenschafen diskutiert wird. Gemeinhin geht man davon aus, daß finanzielle Anreize geschaffen werden müssen. Denken wir an die Steuerbefreiung von Katalysator-Autos und ähnliches. Doch möglicherweise sollte man solche Instrumente mit Bedacht wählen. Deutsche und Schweizer Forscher empfehlen eine Doppelstrategie...

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Autor: Marc Scheloske· 31.03.09 · 09:57 Uhr· 1 Kommentar

30. März 2009

3vor10: Forschung zum Weinen, AIDS-Virus auf dem Sprung, Wissenschaftsblogs als Zukunftsmodell?

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 1

1. Warum wir weinen

Es ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Manche tun es heimlich still und leise. Andere in aller Öffentlichkeit. Doch warum wir es tun und wozu es gut sein soll, darüber rätselt die Wissenschaft bis heute - die Rede ist vom Weinen.

Wenn uns die Tränen kommen, dann kann das vollkommen unterschiedliche Ursachen haben: Trauer natürlich, aber auch Wut oder Rührung. Und Erklärungsansätze gibt es mindestens ebenso viele. In der Wissenschaft vom Weinen sind jedenfalls noch viele Fragen unbeantwortet...

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Autor: Marc Scheloske· 30.03.09 · 09:57 Uhr· 1 Kommentar

27. März 2009

3vor10: Mit Stammzellen gegen Querschnittlähmung?, Reaktorunfall in Harrisburg, Wie Gene das Denken bestimmen

Kategorie: Medizin·Technik

1. Reparatur im Rückenmark

Wenn durch einen Unfall Nervenfasern durchtrennt werden, dann ist die erste Frage, wo die Verletzung passiert ist. Bei Schädigungen an den Gliedmaßen stehen heute die Chancen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit und Nervenfunktionen häufig recht gut; ist jedoch die Wirbelsäule betroffen, so gibt es bei der Diagnose Querschnittlähmung immer noch keine Aussicht auf Heilung.

Doch das könnte sich mittelfristig ändern: in den letzten Jahren wurden verschiedene Ansätze entwickelt, um die Nervenbahnen im geschädigten Rückenmark doch wieder zu verknüpfen. In den USA sollen demnächst querschnittgelähmte Patienten in der Höhe des Brustkorbs Stammzellen in ihr Rückenmark injiziert bekommen. Und in der Schweiz versuchen Forscher mit speziellen Antikörpern das Eiweiss zu blockieren, das das Zusammenwachsen der Nerven verhindert...

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Autor: Marc Scheloske· 27.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

26. März 2009

3vor10: Mondbeben, Geschmackvolles Lernen, Zimmerpflanzen als Luftfilter

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften

1. Der zittrige Mond

Plattentektonik und Kontinentaldrift - so die simple Erklärung der Seismologen - sind dafür verantwortlich, wenn die Erde bebt. Auf dem Mond freilich geht es in Ermangelung solcher Prozesse ruhiger zu. Aber auch der Mond bebt, wie aktuelle Untersuchungen zeigen.

Verantwortlich dafür, man höre und staune, sind wir. Die Schwerkraft der Erde führt immer wieder dazu, daß die äußeren spröden Gesteinsschichten des Mondes brechen und den Erdtrabanten beben lassen.

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Autor: Marc Scheloske· 26.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

25. März 2009

3vor10: Schizophrene Nagetiere?, Kalte Fusion, Lesende Babys

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 4

1. Leiden Ratten an Schizophrenie?

In der medizinischen Forschung sind Tierversuche unverzichtbar. Egal ob es um das Testen von neuen Wirkstoffen und Medikamenten geht oder ob die Forschungsarbeit an Mäusen oder Ratten tiefere Erkenntnisse über die Tumorentstehung liefern sollen: Tierversuche gehören in diesen Bereichen zum Alltagsgeschäft.

Doch auch in der Erforschung psychischer Erkrankungen leisten Tiermodelle wertvolle Dienste. Aber Moment! Was kann man bitte an Mäusen oder Ratten über Schizophrenie oder Angstzustände lernen?

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Autor: Marc Scheloske· 25.03.09 · 09:57 Uhr· 4 Kommentare

24. März 2009

3vor10: Untaugliche Meeresdüngung, Zukunft der Wahlcomputer, Irrationales Zahlenverhältnis

Kategorie: Umwelt

1. Algenblüte sorgt auch am Meeresgrund für Probleme

Eines der umstrittensten ökologischen Großexperimente der vergangenen Jahre ist nun zu Ende gegangen: der Versuch der Meeresdüngung mittels Eisensulfat hat - wie das verantwortliche Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung mitteilte - nicht das erhoffte Ergebnis erbracht - zur CO2-Reduktion taugt die künstliche Düngung nicht.

Zwar führten die mehreren Tonnen Eisen, die vom Forschungsschiff "Polarstern" im Südatlantik ausgebracht wurden, zunächst zur erwarteten Algenblüte. Doch bevor die Algen richtig blühen, Kohlendioxid binden und schließlich zum Meeresboden sinken konnten, machte sich eine riesige Population von Ruderfußkrebsen über die Algen her.

Aber höchstwahrscheinlich muß man wirklich froh über den Ausgang dieses Experiments sein: eine ganz aktuelle Studie zeigt nämlich, daß Algen prinzipiell nicht nur zur Bindung von CO2 gut sind, sondern auch ein Neurotoxin bilden, das auf den Namen Domoinsäure - und diese könnte in großen Mengen auch für allerhand Ärger sorgen.

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Autor: Marc Scheloske· 24.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

23. März 2009

3vor10: Ökostädte der Zukunft, Steigender oder sinkender Meeresspiegel?, Schiefe Wassermetaphern

Kategorie: Umwelt

1. Die Stadt der Zukunft: Dämmen, speichern, sparen

Wenn wir vom globalen Klimawandel, seinen Ursachen und den dringend notwendigen Gegenmaßnahmen sprechen, dann geschieht das häufig, nun ja: global. Da wird dann mit Szenarien jongliert, die die weltweite Reduktion der CO2-Emissionen mit dem Abschmelzen der Polkappen in Beziehung setzen, doch wie sich die Entwicklung konkret für uns auswirkt, bleibt im Ungefähren.

Die Stadt München hat nun eine Studie präsentiert, die sie in Zusammenarbeit mit Siemens und dem Wuppertaler Klimainstitut erstellt hat: darin wird skizziert, wie die bayerische Metropole in 50 Jahren aussehen könnte. Mit Elektroautos, optimal wärmegedämmten Wohnanlagen etc. - angeblich seien Energieeinsparungen von 90% möglich. Allerdings nur dem optimistischsten Modell zufolge.

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Autor: Marc Scheloske· 23.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

20. März 2009

3vor10: Zweifelhafter Nutzen des PSA-Tests, Hirnschäden durch Magersucht, Gehaltserhöhung für Ideen zur CO2-Einsparung

Kategorie: Medizin

1. PSA-Untersuchung: Ein zweifelhafter Test

Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebsarten bei Männern, die - zu spät entdeckt - häufig tödlich verläuft. Eine frühe Diagnose wäre daher natürlich wünschenswert. Und tatsächlich gibt es seit einigen Jahren mit dem so genannten PSA-Test die Möglichkeit zur Früherkennung des Prostatakarzinoms. Und der Test, der von vielen urologischen Fachverbänden empfohlen wird, ist durchaus populär.

Sein Nutzen ist allerdings heftig umstritten: wie nun zwei aktuelle Studien zeigen, hilft ein flächendeckendes PSA-Screening logischerweise zur Identifizierung vieler unentdeckter Prostatakarzinome. Allerdings werden gleichzeitig viele falsche Diagnosen gestellt und Verdachtsmomente geschöpft und auch Karzinome diagnostiziert und (operativ) behandelt, die den Betroffenen niemals Probleme bereitet hätten. Stifitet der PSA-Test also mehr Schaden, als Nutzen?

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Autor: Marc Scheloske· 20.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

19. März 2009

3vor10: Chancen und Risiken der Nanomedizin, Religion und Krebs, Verfressene Koalas

Kategorie: Medizin·Technik

1. Nanomedizin: Die kleinen Helfer

Die Nanotechnologie ist bereits heute allgegenwärtig. Und daß uns diese Tatsache kaum bewußt ist, gleichsam unterhalb unserer auf Makrophänomene ausgerichteten Sinneswahrnehmung operiert, ist eigentlich kaum verwunderlich.

Während in Küchenutensilien, Textilien oder Lebensmitteln die Nanopartikel längst Einzug gehalten haben, steht man in der medizinischen Anwendung noch am Anfang. Derzeit laufen freilich vielversprechende klinische Studien: mit magnetischen Nanopartikeln beispielsweise, die in Tumorgewebe eingeschleust werden und dort zielgenau erhitzt und hoffentlich zum Krebszellenkiller werden. Was zu größten Hoffnungen Anlaß gibt, sollte freilich nicht vergessen lassen, daß die mit der Nanomedizin verknüpften Risiken bislang kaum abgeschätzt werden können. Joachim Müller-Jung gibt einen spannenden Einblick in dieses ambivalente Forschungsfeld...

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Autor: Marc Scheloske· 19.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

18. März 2009

3vor10: Tierregen, Blütenschutz mit Blausäure, Ethik der Stammzellforschung

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt

1. Kann es Tiere regnen?

Bereits die üblichen meteorologischen Phänomene sind häufig - zumindest bei näherer Betrachtung - absolut fabelhaft (oder auch: f.abel-haft), wie man etwa im weatherlog nachlesen kann. Daneben gibt es aber auch immer wieder Vorkommnisse, die auch professionellen Wetterfröschen Kopfzerbrechen bereiten. Etwa massive Eisklumpen, die bei schönstem Sonnenschein urplötzlich vom Himmel stürzen.

Aber sind solche Phänomene wirklich so einzigartig? Lesen wir nicht bereits in biblischen Quellen von Fröschen und Kröten, die es vom Himmel regnet? Und was ist mit den sprichwörtlichen Katzen und Hunden, die als Niederschlag auftreten? Markus C. Schulte von Drach hat einige Antworten...

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Autor: Marc Scheloske· 18.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

17. März 2009

3vor10: Silberpartikel mit Nebenwirkungen, Höheres Darmkrebsrisiko für Vegetarier, Einflussreiche Konsumkids

Kategorie: Medizin·Umwelt

1. Besser stinkige als silbrige Socke

Bereits in der Antike machte man sich - etwa zur Wunddesinfektion - die keimtötende Wirkung von Silber zu Nutze. Und auch die heutige Nanotechnologie schätzt die antibakteriellen Eigenschaften des Edelmetalls: da werden Kühlschränke mit antimikrobiellen Oberflächen beschichtet, Zahnbürsten oder Duschschläuche mit Silberionen behandelt oder es wird Sportbekleidung mit Silberfäden aufgepeppt. In Unterwäsche oder Sportsocken soll das Silber das Bakterienwachstum und damit unangenehme Gerüche eindämmen.

Nun sind stinkende Socken sicher ein Problem. Der allzu sorglose Umgang mit Silber(ionen) allerdings auch: aus den Textilien wird der Zusatz nach einiger Zeit häufig komplett ausgewaschen. Und in Schweden entdeckte man zwischenzeitlich den ersten silberresistenten Bakterienstamm; gegen Antibiotika hatte der sich gleichzeitig auch noch immunisiert. Dann doch lieber stinkende Socken?

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Autor: Marc Scheloske· 17.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

16. März 2009

3vor10: Fehlerinflation auf Intensivstationen, Natürliches Viagra, Ethik und Wissenschaft

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 2

1. Häufige Medikationsfehler auf Intensivstationen

Ärzte sind Menschen. Und Menschen sind bekanntlich fehlbar. Dass bei der Behandlung von Patienten Fehler passieren, ist kein Geheimnis. Eine aktuelle britische Studie zeichnet nun aber dennoch ein erschreckendes Bild: auf Intensivstationen unterläuft Ärzten und Pflegepersonal in jedem dritten Fall ein medizinischer Irrtum. Die meisten Fehler passieren im Zusammenhang mit der Medikamentengabe - Stress und Kommunikationspannen seien die häufigsten Ursachen.

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Autor: Marc Scheloske· 16.03.09 · 09:57 Uhr· 2 Kommentare

13. März 2009

3vor10: Fälschungsskandal um US-Schmerzforscher, Sexualhormone im Trinkwasser, Kontroverse Klimadebatte

Kategorie: Medizin·Umwelt

1. US-Schmerzforscher als Studienfälscher entlarvt

Auch die Wissenschaft - so naiv sollte man nicht sein - wird nicht ausschließlich durch hehre Motive und selbstlose Neugier angetrieben. Und so kann es kaum verwundern, dass auch immer wieder Studien manipuliert und Forschungsergebnisse geschönt werden. Nun zeichnet sich wieder ein großer medizinischer Fälschungsskandal ab: so wie es aussieht hat der US-Schmerzforscher Scott S. Reuben die Studien, über die er 21 Fachartikel publiziert hat, niemals durchgeführt!

Sollte sich dieser Verdacht gegen Scott Reuben erhärten, gehört er längst in die traurige Reihe von Wissenschaftsfälschern, wie Klonforscher Hwang Woo-Suk oder den deutsche Krebsarzt Friedhelm Herrmann. Und es ist aktuell auch zu fragen, was mit den Medikamenten geschehen soll, die auf der Grundlage der Studien auf den Markt kamen...

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Autor: Marc Scheloske· 13.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

12. März 2009

3vor10: Hochleistungsakku, Biologische Uhr bei Männern, Roboter mit Emotionen

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik

1. MIT-Forscher verkünden Akku-Revolution

Eine hypermobile Gesellschaft ist - ganz klar - auf flexible Energiespeicherung angewiesen. Egal ob in Handys, Laptops oder im Elektroauto - leistungsfähige Batterien sind unverzichtbar. Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist es nun anscheinend gelungen, diese Technologie zu revolutionieren.

Durch eine Modifikation der Lithium-Ionen-Akku-Technologie erzielen sie eine höhere Leistungsdichte bei deutlich verkürzter Ladezeit. Das Handy - so die Wissenschaftler - ist in wenigen Sekunden startklar, der Akku für das Elektrovehikel sollte in fünf Minuten geladen sein.

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Autor: Marc Scheloske· 12.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

11. März 2009

3vor10: Fisch macht schlau, Säkulares Amerika, Wissenschaftsjournalismus als Passion

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur

1. Studie: Fisch macht schlau

Auch wenn die Weisheit "Der Mensch ist, was er isst" unendlich altbacken klingt, so ist an ihr natürlich kaum zu Zweifeln. Schließlich haben unsere Ernährungsgewohnheiten einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf unsere Entwicklung und Leistungsfähigkeit.

Eine schwedische Studie hat dafür ein weiteres Indiz geliefert: Jugendliche, die wenigstens einmal pro Woche Fisch verzehrten, zeigten höhrere verbale und intellektuelle Fähigkeiten. Wer noch häufiger Fisch auf dem Speiseplan stehen hat, der hat gegenüber seinen Altersgenossen, die keinen Fisch essen, einen noch größeren Vorsprung, was kognitive Leistungsfähigkeit angeht. Sollten wir das Schimpfwort "Fischkopf" vielleicht als Kompliment nehmen?

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Autor: Marc Scheloske· 11.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

10. März 2009

3vor10: Neue Linie in US-Stammzellpolitik, Vergessene Krankheiten, Schlechte Ökobilanz der Abwrackprämie

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 2

1. Embryonale Stammzellen: Ein Signal für die Forschung

Kein wissenschaftliches Feld ist so umstritten, wie die Forschung an embryonalen Stammzellen. In dieser Frage prallen Forschungsethik, wissenschaftliche Neugier und religiöse Überzeugungen aufeinander und einvernehmliche Lösungen gibt es wohl ohnehin nicht. In den verschiedenen Ländern trifft man so auch ganz verschiedene gesetzliche Rahmenbedingungen an, die diesen ambitionierten Forschungsbereich manchmal fördern, manchmal fast ganz verbieten.

In Großbritannien freuen sich die Forscher über überaus liberale Regelungen, in Deutschland hadert man mit der Stichtagsregelung. In den USA hatte die Bush-Administration die finanzielle Förderung der Stammzellforschung eng begrenzt. Nun hat Barack Obama - wie im Wahlkampf angekündigt - eine Trendwende vollzogen: er versprach die Wissenschaftler in diesem Gebiet nach Kräften zu unterstützen und hob das Verbot der Forschungsförderung mit öffentlichen Mitteln auf. Ein deutliches Signal für eine liberale Wissenschaftspolitik...

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Autor: Marc Scheloske· 10.03.09 · 09:57 Uhr· 2 Kommentare

09. März 2009

3vor10: Konsens unter Klimaforschern, Schieflage auf den Gehaltszetteln, Impfpraxis vor 2000 Jahren

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Umwelt

1. Klimaforscher-Konsens 97%

Wer ist Schuld an der Klimaerwärmung? An dieser Frage entzünden sich hitzige Debatten und immer wieder mischen sich Stimmen ein, die bezweifeln, dass es den globalen Klimawandel überhaupt gibt. Einer der perfidesten Winkelzüge der Klimawandel-Skeptiker ist die Behauptung, es bestehe überhaupt gar kein wissenschaftlicher Konsens in diesen Fragen. Es habe sich lediglich eine besonders einflußreiche Gruppe mit Hilfe der Medien durchgesetzt und diktiere den Journalisten und Politikern, was sie schreiben und glauben sollten.

Diese Klimaverschwörungstheorie bekommt nun freilich ernsthafte Probleme: eine große Befragung von Experten ergab, dass eine überwältigende Mehrheit der Klimaforscher einer Meinung ist: die Erwärmung des globalen Klimas gibt es und der Mensch trägt daran die Hauptschuld.

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Autor: Marc Scheloske· 09.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

06. März 2009

3vor10: Zukunft der Mobilität, Rehabilitation der Milch, Vielfalt der Dialekte

Kategorie: Medizin·Umwelt

1. In Trippelschritten zur E-Auto-Infrastruktur

In Deutschland wird noch über den Sinn und Zweck von Umweltzonen in Großstädten gestritten und darüber, ob diese Maßnahmen das Feinstaubproblem lösen können. Andernorts ist man bereits viele Schritte weiter: in Japan etwa. Dort stellte die Millionenstadt Yokohama jetzt ihr Mobilitätskonzept vor, das auf den vielversprechenden Namen "Project Zero" hört.

Und dieser Name ist Programm: die Innenstadt soll zur "Nullemissionszone" werden. Erreicht werden soll dieses Ziel durch eine flächendeckende Einführung von Elektroautos und einer effizienten Infrastruktur zur Betankung der E-Vehikel.

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Autor: Marc Scheloske· 06.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

05. März 2009

3vor10: Gesang der Nachtigall, Prothesengötter, Risikofaktor Genmais?

Kategorie: Medizin·Umwelt

1. Warum Nachtigallen singen

Der Gesang der Nachtigall gehört längst zum Inventar der Literatur- und Kulturgeschichte. Nun zeigen Ornithologen aus der Schweiz, dass die Nachtigallen ihren Gesang ganz gezielt und je nach Tageszeit einsetzen: nachts dient der Sängerwettstreit der Fortpflanzung, der beste Sänger hat die größten Chancen bei den Weibchen. In den Morgenstunden dient das Gezwitscher anderen Zwecken: dem Revierkampf.

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Autor: Marc Scheloske· 05.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

04. März 2009

3vor10: Klonmärchen von Doktor Antinori, Dauerbrenner Grippevirus, Rätsel um den Riesenmaul-Hai

Kategorie: Medizin·Umwelt  ·  Kommentare: 1

1. Der Klonwahn will nicht verblühen

Ehrgeizig war Severino Antinori schon immer. Doch irgendwann - so hat es den Anschein - genügte dem Gynäkologen aus Rom die Anerkennung nicht mehr, die er von Patientinnen und Kollegen erhielt. Irgendwann wurde aus dem etwas selbstverliebten Chef einer Privatklinik für Reproduktionsmedizin ein Mediziner der fast schon zwanghaft nach Öffentlichkeit gierte.

Seitdem sucht Severino Antinori die Kameras, sorgt mit großkotzigen Statements für Aufmerksamkeit und kratzt immer wieder an ethischen Grundprinzipien. Einmal sorgt er für Diskussionen, wenn er Frauen weit jenseits der sechzig zu Kindern verhilft, das andere Mal kündigt er an, Menschen klonen zu wollen. Jetzt behauptet Dr. Antinori, er habe es längst getan. Die drei Klonkinder lebten irgendwo in Osteuropa... Bluff oder Wirklichkeit?

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Autor: Marc Scheloske· 04.03.09 · 09:57 Uhr· 1 Kommentar

03. März 2009

3vor10: Keine Alternative zu Tierversuchen?, Invasive Arten, Urzeitliches Fisch-Gehirn

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften

1. Wer möchte schon Versuchskaninchen spielen?

Tierversuche sind notwendig. Wenn es um die Erprobung von Medikamenten oder neuen Therapien geht, dann führt derzeit kaum ein Weg daran vorbei, diese an Versuchstieren zu testen. Welches Krebspotential hat der neue Stoff? Wie wirkt sich die Verabreichung auf die Fruchtbarkeit aus? Welche Folgen für den Stoffwechsel sind zu erwarten? Diese Fragen sind ohne Tierversuche kaum zu beantworten. Wenngleich die Tests an Tieren große Defizite aufweisen. Immer wieder stellt sich die Frage, in welchem Umfang sich die Ergebnisse aus den Tierversuchen auf den Menschen übertragen lassen. Die Suche nach alternativen Testverfahren läuft, gestaltet sich aber schwierig...

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Autor: Marc Scheloske· 03.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

02. März 2009

3vor10: Alkohol und Gesundheit, Durchbruch bei Stammzell- Reprogrammierung, Psychologie im Tierreich

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften

1. Alcohol and cancer: should we all stop drinking?

Unter Experten ist es immer noch umstritten, welche Effekte moderater Alkoholkonsum hat. Ist ein kleines Glas Rotwein bereits zuviel? Die Ergebnisse einer britischen Studie scheinen eindeutig: jedes einzelne Glas Alkohol - so war in den Nachrichten letzte Woche nachzulesen - erhöhe das Krebsrisiko erheblich. Die Studie an über 1 Million Frauen zeige, dass 13 Prozent aller Krebsfälle auf das Konto von Alkohol gehe und bspw. jedes einzelne Glas zu zusätzlichen 11 Brustkrebsfällen (unter 1000 Frauen) führe. Steven Salzberg hat sich die Studie genau angesehen und kommt zum Ergebnis, dass diese Schlußfolgerungen kaum haltbar sind. Es komme auf die Perspektive an und strenggenommen zeigten die Ergebnisse, dass gelegentlicher Alkoholkonsum sogar begünstigend wirke...

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Autor: Marc Scheloske· 02.03.09 · 09:57 Uhr· 0 Kommentare

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