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02.02.12 · 05:29 Uhr

Eine Chance, gehört zu werden

6243582727_f7c77ed327_m.jpgSelbst in den besten Demokratien beschränkt sich politische Partizipation oft darauf, in größeren zeitlichen Abständen Kreuzchen auf Stimmzettel zu machen - ansonsten ist der direkte "Input" der Bürger nicht wirklich gefragt. Bleibt nur zu hoffen, dass die neue Bürgerbeteiligungs-Initiative der Bundesregierung (www.dialog-ueber-deutschland.de) ein ernsthafter Versuch ist, dies zu ändern; wie offen das digitale Ohr der Regierung sein wird, muss sich in der Praxis natürlich erst noch zeigen. Aber warum nicht die Gelegenheit nutzen, ein paar Dinge, die uns am Herzen liegen, hier darzulegen? Christian Reinboth beispielsweise hat sich die Mühe gemacht, gleich zwei Anregungen - zu Open Science und zur Verbesserung der akademischen Arbeitsbedingungen - einzubringen, mit denen sich auch die ScienceBlogs schon seit einiger Zeit ganz engagiert befassen:

Archiv: Topthemen

 

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Kommentare (2)

Kommentar-Direktlink Sven Türpe· 02.02.12 · 10:19 Uhr

Selbst in den besten Demokratien beschränkt sich politische Partizipation oft darauf, in größeren zeitlichen Abständen Kreuzchen auf Stimmzettel zu machen ...

Streiche selbst, füge die Notwendigkeit hinzu, streiche oft: In den besten Demokratien beschränkt sich die Notwendigkeit politischer Partizipation darauf, in größeren zeitlichen Abständen Kreuzchen auf Stimmzettel zu machen ...

Wir haben es in allen Bereichen der Gesellschaft zu einem beachtlichen Grad an Arbeitsteilung gebracht, der unser modernes Leben überhaupt erst ermöglicht. Die repräsentative Demokratie ist nur ein willkürlich herausgegriffener Vertreter dieses bewährten Ansatzes. Politische Institutionen sind Dienstleister für die Gesellschaft und Politiker deren Personal. Für das Management unserer Dienstleister und die Überwachung ihrer Tätigkeit haben wir leistungsfähige und ausgefeilte Mechanismen entwickelt, die mit minimalem Aufwand unsererseits systemaitsch zu einer verlässlichen, konstanten und ausreichenden Qualität der Dienstleistung führen. Das ist mindestens so schwierig wie der Verkauf von Fast Food gleichbleibender Qualität in einem globalen Franchise-System.

Die Vorstellung, irgend etwas werde besser, wenn wir drei Schritte zurückgingen und unseren Dienstleistern bei ihrer Arbeit unter die Arme griffen, ist absurd und nicht nachvollziehbar. Kein Mensch käme auf die Idee, dass der Esser sich doch bitte stärker am Burgerbau bei McDonalds beteiligen möge. Warum also sollten sich Bürger stärker in die Tätigkeit ihrer Repräsentanten einmischen? Die sollen ihre Arbeit schön selber machen, und wenn sie Mist bauen, werden sie gefeuert.

Kommentar-Direktlink Roland Tluk· 02.02.12 · 19:54 Uhr

Angesichts der Realität scheint mit diese Aktion als eine Beruhigungspille für das Volk oder für die Regierung selbst. Im Hintergrund brodelt es gewaltig.

Wir hatten uns schon gefreut das die britischen und amerikanischen Besatzer bis 2020 endgültig abziehen und vor paar Tagen wenden die Amerikaner ihre Vorbehaltsrecht auf deutschen Boden an. Die wollen den Mega-Bunker-Komplex mit taktischen Waffen in Rammstein als Kommandostelle für den Raketenschild umfunktionieren. D.h. wenn sich die Chinesen, die schon in Pakistan stehen und die Russen die an der äußeren Südgrenze Truppen zusammenziehen den amerikanischen Angriff auf Iran unterbinden werden, ist Rammstein ein Primärziel für eine Primärschalg.

Kurzm: Atomschlag.

Diesmal wird es ernst.

Was ich damit sagen will: Wenn wir wirklich aus der Unmündigkeit heraus wollen, müssen wir unsere Souveränität als Deutsche einfordern.

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“Insgesamt bleibt also der etwas ueberraschende Fund, dass die Industrie noch besser abschneidet als der Gesetzgeber. Aber wie gesagt, das ist vermutlich nur so viel wie zur Imagepflege benoetigt wird, und nicht so viel wie im Interesse der Bevoelkerung stehen sollte, da es nicht in Gesetze gegossen wird.”

Jörg Rings·4.5.2012
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“Wer soll über Wissenschaft reden? Mir wäre es am liebsten, wenn es speziell ausgebildete Wissenschaftler/innen wären. Diese müsste es an jeder Universität geben.”

Nichtakademiker&middt;22.2.2012
22.03.12 · 00:25 Uhr Wer soll über Wissenschaft reden?

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