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01.02.12 · 05:31 Uhr

Ein Spiel auf Zeit

556656621_ba9e8c870f_m.jpgWissenschaft muss man lieben - die Betonung liegt auf "muss", denn anders ist es für junge Forscher kaum machbar, sich für die Arbeit im akademischen Betrieb zu motivieren. Eine Arbeit, die immer häufiger ein Spiel auf Zeit (oder alternativ: ein Rennen gegen die Zeit) ist: In kaum einem anderen Land Europas ist der akademische "Mittelbau", in dem sich junge Akademiker eine Karriere aufbauen können, so dünn wie in Deutschland. Zwei- oder Dreijahresverträge, halbe Stellen, Drittmittelstellen, dazu eine Anforderung an die berufliche Mobilität, die zu Lasten der familiären Stabilität gehen muss - all dies macht es jungen Wissenschaftlern schwer bis unmöglich, eine Zukunft in der Wissenschaft zu planen. Florian Freistetter weiß aus eigener Erfahrung zu berichten, wenn er feststellt:

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