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24.01.12 · 05:28 Uhr

Sprachliche Effizienz durch Ambiguität

Duck-Rabbit_illusion.jpgMehrdeutigkeiten verwirren: Sehen wir auf dem Bild links eine Ente oder ein Kaninchen? Auch in der Sprache scheinen Mehrdeutigkeiten und Mehrfach-Bedeutungen auf den ersten Blick eher störend: "Sitz" kann ein Stuhl sein, ein Ort (Wohnsitz), oder die Passform ... und was passt nun? Scheint fast so, als ob solche Ambiguitäten - die in allen Sprachen vorkommen - darauf hindeuten, dass Sprache gar nicht primär zur externen Kommunikation vorgesehen war; so jedenfalls sieht es der US-Linguist Noam Chomsky. Doch es gibt auch eine entgegengesetzte - und nun auch quantitativ belegbare - Hypothese: Dass die Mehrfachbelegung der gleich lautenden Wörter eher die Effizienz der Sprache steigert, da sie einerseits durch den Kontext diese Informations-Entropie beseitigt, andererseits dabei den benötigten Wortschatz durch Mehrfachverwendung der gleichen Wörter schön knapp hält.

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“Insgesamt bleibt also der etwas ueberraschende Fund, dass die Industrie noch besser abschneidet als der Gesetzgeber. Aber wie gesagt, das ist vermutlich nur so viel wie zur Imagepflege benoetigt wird, und nicht so viel wie im Interesse der Bevoelkerung stehen sollte, da es nicht in Gesetze gegossen wird.”

Jörg Rings·4.5.2012
Diax's Rake

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“Wer soll über Wissenschaft reden? Mir wäre es am liebsten, wenn es speziell ausgebildete Wissenschaftler/innen wären. Diese müsste es an jeder Universität geben.”

Nichtakademiker&middt;22.2.2012
22.03.12 · 00:25 Uhr Wer soll über Wissenschaft reden?

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