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30.01.12 · 05:33 Uhr

Listige Lücken im Licht

Laser_play.jpgDie Technik des Unsichtbarmachens (eine bisher noch nicht wirklich reale Technik, aber es wird daran gearbeitet) beruht bisher ja eher auf dem Prinzip der Tarnkappe - also der Verwendung eines Materials, das irgendwie in der Lage ist, Lichtstrahlen um ein Objekt so perfekt herum zu leiten, dass sie auf der anderen Seite ungestört herauskommen. Aber eine andere Möglichkeit der "Tarnung", die von Forschern der Cornell University auf kleinsten Maßstab experimentell gestestet wurde, versteckt das zu Verheimlichende nicht im Raum, sondern in der Zeit: Durch geschicktes Manipulieren eines Lichtstrahls wird eine "Zeitlücke" geschaffen, in der das Ereignis versteckt werden kann. Ist ein bisschen wie in einem Krimi a la Inspektor Columbo, in dem ein Killer scheinbar ohne Unterbrechung mit dem Zug von A nach B fährt, in Wirklichkeit aber unbemerkt an einem Bahnhof entlang der Strecke aussteigt, um sein Opfer zu beseitigen, und dann mit einem Rennauto den Zug am nächsten Haltepunkt einzuholen und - als ob nichts gewesen sei - pünktlich in B ankommt, mit dem perfekten Alibi, da er ja "die ganze Zeit" im Zug gewesen sein musste. Wie man das mit dem Licht anstellen muss, und welche Grenzen (sehr enge Grenzen, übrigens) dieser Technik gesetzt sind, liest man ausführlich bei Hier wohnen Drachen:

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“Insgesamt bleibt also der etwas ueberraschende Fund, dass die Industrie noch besser abschneidet als der Gesetzgeber. Aber wie gesagt, das ist vermutlich nur so viel wie zur Imagepflege benoetigt wird, und nicht so viel wie im Interesse der Bevoelkerung stehen sollte, da es nicht in Gesetze gegossen wird.”

Jörg Rings·4.5.2012
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“Wer soll über Wissenschaft reden? Mir wäre es am liebsten, wenn es speziell ausgebildete Wissenschaftler/innen wären. Diese müsste es an jeder Universität geben.”

Nichtakademiker&middt;22.2.2012
22.03.12 · 00:25 Uhr Wer soll über Wissenschaft reden?

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