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14.10.10 · 06:30 Uhr

Kriegerischer Islam: Wie Zeitschriftencover unser Bild vom Islam prägen

Stern-Cover.jpgJeder zehnte Deutsche - das ist der erschreckende Befund einer aktuellen Studie - sehnt sich nach einem "Führer", der "Deutschland zum Wohle aller mit harter Hand" regieren soll. Die Ergebnisse der Studie, die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt wurde, sind alarmierend. Deutschland im Herbst 2010 scheint geprägt von Frustration, Entsolidarisierung und xenophoben Reflexen. Jeder Dritte würde gerne Ausländer in ihre Heimat zurückschicken. Und fast 60 Prozent der Deutschen würden es begrüßen, wenn Muslimen die Ausübung ihrer Religion verboten würde.

Wie kann dieser Anstieg der fremdenfeindlichen Positionen erklärt werden? Ist das der Sarrazin-Effekt oder das Ergebnis einer längeren Entwicklung? Welche Rolle spielen eigentlich hierbei die Medien? Denn wenn der Islam als Bedrohung wahrgenommen wird, dann ist doch zu fragen, wodurch diese Wahrnehmung zustande kommt. Beim jüngst zu Ende gegangenen Deutschen Historikertag beschäftigte sich eine ganze Sektionssitzung genau mit diesem Thema. Der Frage, welches Islambild in Schulbüchern und populären Zeitschriften vermittelt wird. Christine Buch hat für ScienceBlogs die Veranstaltung besucht:

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10 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (10)

Kommentar-Direktlink Johannes· 14.10.10 · 15:24 Uhr

Ich gehe einmal davon aus, dass es sich bei der besagten Studie um die am 13.10.2010 auf Spiegel Online veröffentliche Studie handelt.
Abgesehen davon das die Ergebnisse erschreckend sind sollte trotzdem richtig zitiert und nicht übertrieben werden:

"Und fast 60 Prozent der Deutschen würden es begrüßen, wenn Muslimen die Ausübung ihrer Religion verboten würde. "

Genaugenommen stimmen 58,4% der Befragten der Aussage
"Für Muslime in Deutschland sollte die Religionsausübung erheblich eingeschrenkt werden."
ein kleiner aber doch relevanter Unterschied.

link zur studie:
http://www.spiegel.de/flash/flash-24534.html

Kommentar-Direktlink yupyup· 15.10.10 · 02:19 Uhr

"Wie kann dieser Anstieg der fremdenfeindlichen Positionen erklärt werden?"

Wie wäre es mit negativen persönlichen Erfahrungen?

Zu 95% habe ich nur schlechtes mit Ausländern erlebt. Hauptsächlich mit Türken / Kurden usw, selten mal mit Russen.
Seltsamerweise hatte ich noch NIE ein Problem, mit einem Farbigen, Japaner, Italiener oder sonst wem.

Es fing schon in der 5ten Klasse in meiner Schule damals an. Man wird beleidigt, blöd angemacht, verarscht, beklaut, geschlagen und angespuckt. Alles ohne Grund, meistens schon beim Vorbeigehen. Wenn ich mit dem Bus fahre, sind ganz hinten immer die Sitze kaputt, beschmiert oder sonst was. Und wer sitzt immer hinten? Genau eben diese Türken / Kurden usw.

In der nächsten Schule gabs die selben Probleme mit den Ausländern. In der nächsten ebenfalls usw.

Auch auf offener Straße sieht es nicht besser aus. Ein Beispiel, welches ich erst vor einigen Wochen erlebt habe:

Türke kommt auch mich zu "Ey altaaa, hast du was zu rauchen?"
Ich: "Nee, ich rauche nicht...."

Türke "Sei mal nicht so frech du Hurensohn!"

Und schon bekam ich eine geklatscht!

Und dies ist kein Einzelfall. Und es ist unabhängig vom Bezirk in meiner Stadt (Bremen). Ich habe viele Freunde in anderen Städten, mit denen ich viel in Kontakt bin und von dort höre ich nichts anderes, als das, was bei mir passiert.

"Deutscher Hurensohn" oder "Scheiss Kartoffel", bekommt man am laufenden Band zu hören (Hauptsächlich auf Schulen.)

Da ist es kein wunder, das man irgendwann kein Bock mehr darauf hat und angepisst ist, oder?

Da kann ich es auch verstehen, dass sich die Leute nun von ihrer Wut leiten lassen, und sich radikale mittel zur Lösung und Besserung wünschen...


Kommentar-Direktlink yupyup· 15.10.10 · 02:24 Uhr

Kann man hier nicht seine Beiträge editieren?..

Wollte noch hinzufügen, dass es eben hauptsächlich die Jugendlichen sind, die Stress machen. Mit den erwachsenen Türken usw hatte ich noch nie Probleme. Im Gegenteil, ich habe sogar einen 36 Jährigen Türkischen Kumpel, welcher wirklich unendlich Freundlich ist :)

Kommentar-Direktlink Randifan· 15.10.10 · 23:08 Uhr

Eines wird übersehen, die Muslime hassen sich untereinander, in islamischen Staaten werden Muslime verfolgt, wenn sie der falschen Glaubensrichtungs angehören. Der Haß geht so weit, dass im Iran Koranausgaben verbrannt werden, wenn diese in Saudi-Arabien gedruckt werden, umgekehrt passiert das selbe mit einem iranischen Koran, wenn die saudischen Behörden ihn beschlagnahmen.
http://feuerbringer.com/2010/09/26/die-islamistische-heuchelei/

Es ist falsch religiösen Fanatismus mit Gewalt in Verbindung zu bringen, religiöse Fanatiker müssen nicht unbedingt zur Gewalt greifen, um ihre Ziele zu erreichen.

Es sind vor allen die ehemaligen Muslime, die dem Islam viel kritischer und sachlicher eingestellt sind, als der Stern.
http://www.ex-muslime.de/de/img/unternav2a.gif

Kommentar-Direktlink Logiker· 17.10.10 · 16:12 Uhr

"Wie kann dieser Anstieg der fremdenfeindlichen Positionen erklärt werden?"

Wie wäre es mit positiven persönlichen Erfahrungen?

Zu 95% habe ich nur Gutes mit islamischen und anderen Ausländern erlebt. Hauptsächlich mit Türken / Kurden usw, selten mal mit Russen. Mit Türken und Arabern habe ich ausnehmend gute Erfahrungen.
Seltsamerweise hatte ich OFT ein Problem, mit einem Deutschen oder einem sonstigen Menschen, die sich für etwas Besseres halten.

Es fing schon in der 5ten Klasse in meiner Schule damals an. Man wird beleidigt, blöd angemacht, verarscht, beklaut, geschlagen und angespuckt von asozialen Deutschen, die sich für Bessermenschen halten. Alles ohne Grund, meistens schon beim Vorbeigehen. Wenn ich mit dem Bus fahre, sind ganz hinten immer die Sitze kaputt, beschmiert oder sonst was. Und wer sitzt immer hinten? Genau eben diese Deutschen, Bessermenschen usw.

In der nächsten Schule gabs die selben Probleme mit den Deutschen. In der nächsten ebenfalls usw.

Auch auf offener Straße sieht es nicht besser aus. Ein Beispiel, welches ich erst vor einigen Wochen erlebt habe:

Deutscher kommt auch mich zu "Ey altaaa, hast du was zu rauchen?"
Ich: "Nee, ich rauche nicht...."

Deutscher "Sei mal nicht so frech du Hurensohn!"

Und schon bekam ich eine geklatscht!

Und dies ist kein Einzelfall. Und es ist unabhängig vom Bezirk in meiner Stadt (Kiel). Ich habe viele Freunde in anderen Städten, mit denen ich viel in Kontakt bin und von dort höre ich nichts anderes, als das, was bei mir passiert. Das Deutschsein ist ofensichtlich mit Faschismus verbunden.

"Asozialer türkischer Hurensohn" oder "Scheiss Ausländer" (der Begriff "Kartoffel" kommt nur aus dem Spiegel, dem Hetzblatt der Deutschen), bekommt man am laufenden Band zu hören.

Hier hab ich mal die mangelhafte Interpunktion ersetzt.......

Da ist es kein wunder (Wunder schreibt sich GROß!!!), das man irgendwann kein Bock mehr darauf hat und angepisst ist, oder?

Da kann ich es auch verstehen, dass sich die Leute nun von ihrer Wut leiten lassen, und sich radikale mittel (Mittel auch) zur Lösung und Besserung wünschen...

Ach so, Lösung...... es ist also okay, andere Menschen einfach zu töten und umzubringen? Naja, dann binm ich lieber Ausländer hier, denn was man unter "Leitkultur" verstehen soll, können nur Nazis erklären, wenn diese denn Gehirn hätten........

Ich habe einen deutschen Pass und bin multinational, und dafür hassen mich diese Deutschen wie dieser asoziale yupyup

Ach ja, Randifan, ich hab selten so gelacht: "die Muslime hassen sich untereinander" Jau,l und die Kinder bringt der papst...... lassen Sie Ihren Hass gerne auf PI ab, aber verschonen Sie uns mit diesem asozialem Kram.....

Kommentar-Direktlink erich egermann· 17.10.10 · 20:41 Uhr

LOGIKER: - "die Muslime hassen sich untereinander" - "und die Kinder bringt der Papst" - vielleicht lesen Sie in Wikipedia unter
"Alewiten" nach, der Brandanschlag von 1993 ist noch nix so lange her - Und: "persönlilche Erfahrungen" , vielleicht wenden Sie sich mal an Frau Güner Balci , die kann Ihnen sicher einiges über "persönliche Erfahrungen" von "Kartoffeln", "ScheißDeutschen", "deutschen Schlampen" mit den Schülern mit MigrantenHintergrund erzählen.
Ihre Aussage
"Das Deutschsein ist offensichtlich mit Faschismus verbunden" , ist übrigens auch nix andres als ein pauschalierendes
faschistoides Vorurteil. - Dies wird auch durch Ihre bedauerlichen "persönlichen Erfahrungen" nicht entschuldigt.

Kommentar-Direktlink yupyup· 18.10.10 · 03:40 Uhr

"Ach so, Lösung...... es ist also okay, andere Menschen einfach zu töten und umzubringen? Naja, dann binm ich lieber Ausländer hier, denn was man unter "Leitkultur" verstehen soll, können nur Nazis erklären, wenn diese denn Gehirn hätten........

Ich habe einen deutschen Pass und bin multinational, und dafür hassen mich diese Deutschen wie dieser asoziale yupyup "

Habe ich gesagt, dass es ok ist? Ein Nazi bin ich auch nicht.
Du interpretierst einfach Bullshit in meinen Kommentar.

Ich habe gesagt, ich kann es verstehen / nachvollziehen, wenn die Leute so denken, bzw fühlen (Wut!) Aber selbstverstädnlich meinst du direkt, dass ich der gleichen Ansicht bin. Totaler Schwachsinn.

Deutsche, die sich so verhalten, wie die von mir angesprochenen Ausländer, können sich von mir aus ebenfalls verabschieden.

So, ich hasse dich also? Hast du in deine Glaskugel geschaut oder was? Das du einen Deutschen Pass hast und multinational bist, geht mir am Arsch vorbei, du Vollidiot.

Kommentar-Direktlink yupyup· 18.10.10 · 03:55 Uhr

Achja, dass du die gleichen Erfahrungen, auch noch in der gleichen Reihenfolge, nur mit deutschen erlebt hast, wage ich zu bezweifeln ;)

Wahrscheinlich, brauchst du ebenfalls wie ich, Antidepressiva und Beruhigunsmittel , um mit der erlebten Scheisse überhaupt noch klarzukommen. Eine Sozialphobie hast du dadurch natürlich auch noch entwickelt und besuchst 1 mal in der Woche den Psychiater. Und Panik, überhaupt noch nach draussen zu gehen, weil ständig die Angst da ist, wieder eine aufs Maul zu bekommen oder sonst irgendwie angemacht zu werden.?

Kommentar-Direktlink Matthias· 18.10.10 · 16:22 Uhr

Die ganze Diskussion ist doch durch Vorurteile und Ängste der Menschen geprägt. In den Medien wird durch verschiedene Träger ein negatives Bild von Ausländern propagiert, auf das die Menschen anspringen. Im Grunde genommen gibt es doch auch unter Deutschen genügend "schwarze Schaafe". Es sollte vielmehr diskutiert werden, wie man Integration weiter vorantreibt. Man muss darüber hinaus beachten, dass der Prozess der Integration nicht in ein paar Jahren geschieht. Dies kann über viele Generationen aundauern!

Kommentar-Direktlink HansDampf· 18.02.11 · 11:27 Uhr

Wie wenig dramatisch das Problem in Wirklichkeit ist, zeigt sich doch schon allein an die Tatsache, dass zur Untermauerung ein 3 1/2 Jahre altes Titelbild des Sterns bemüht werden muss.
3 1/2 Jahre entsprechen beim Stern ca. 175 folgenden Ausgaben, in denen dergleichen eben nicht zu finden war.

Ganz im Gegenteil, die wenigen Titelbilder zum Islam sind selten kritisch:
http://www.zeitschriften-cover.de/stern-cover-juli-2010-x2620.html

Anders übrigens als die zu christlich/kirchlichen Themen:
http://www.zeitschriften-cover.de/der-spiegel-cover-februar-2010-x1578.html

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