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31.08.10 · 06:19 Uhr

Eine Fußnote aus Gefälligkeit

wissenschaftler.jpgDie Deutsche Forschungsgemeinschaft hat 1998 den Maßstab für wissenschaftliches Arbeiten so formuliert: „Originalität und Qualität haben stets Vorrang vor Quantität." Und über das Veröffentlichen von Publikationen ist in der Europäischen Charta für Forscher zu lesen, dass die fachliche Reputation „nicht nur auf die Anzahl von Veröffentlichungen gestützt werden sollte".

Die Wirklichkeit in manchen Fachgebieten lässt sich jedoch eher mit den Worten „publish or perish" beschreiben, „veröffentliche oder geh unter". Um letzteres zu vermeiden hilft man sich durch gegenseitiges Zitieren, wie jetzt eine Studie zeigt. Mit wissenschaftlichen Standards haben solche Gefälligkeiten nicht immer zu tun.

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“Insgesamt bleibt also der etwas ueberraschende Fund, dass die Industrie noch besser abschneidet als der Gesetzgeber. Aber wie gesagt, das ist vermutlich nur so viel wie zur Imagepflege benoetigt wird, und nicht so viel wie im Interesse der Bevoelkerung stehen sollte, da es nicht in Gesetze gegossen wird.”

Jörg Rings·4.5.2012
Diax's Rake

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“Wer soll über Wissenschaft reden? Mir wäre es am liebsten, wenn es speziell ausgebildete Wissenschaftler/innen wären. Diese müsste es an jeder Universität geben.”

Nichtakademiker&middt;22.2.2012
22.03.12 · 00:25 Uhr Wer soll über Wissenschaft reden?

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