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12.07.10 · 06:30 Uhr

Die Vermessung einer Winzigkeit: Protonenradius neu bestimmt

Laser_Antognini.jpgIn den Lehrbüchern steht es schwarz auf weiß: ein Proton hat einen Radius von 0,88 Femtometern (1 Femtometer entspricht 10-15 Metern). Doch dieser bislang kaum bezweifelte Wert stimmt nicht. Ein internationales Forscherteam hat jetzt ein neues Meßergebnis präsentiert, das plötzlich unerwartete Fragen aufwirft.

Die Forscher haben mehr als 10 Jahre gebraucht, um den Protonenradius so präzise zu bestimmen, wie niemals zuvor. Und sie stellten bei ihren Messungen fest, dass der Protonenradius um etwa 4 Prozent geringer ist, als seither gedacht. 0,84 Femtometer sind der korrekte Wert. Diese neue Erkenntnis hat möglicherweise gravierende Folgen: so müssen die Modelle der Quantenelektrodynamik überprüft werden, ob sie noch konsistent sind, wenn man den nun festgestellten Protonenradius berücksichtigt. Möglicherweise muß auch die sog. Rydberg-Konstante überprüft werden - die galt zwar als absolut gesichert, doch diese neue Messung stellt sie dennoch in Frage.

Wie genau die Messungen abgelaufen sind, erfährt man bei Diax's Rake:

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Kommentare (8)

Kommentar-Direktlink Frank Wappler· 12.07.10 · 12:06 Uhr

Der vorliegende Artikel
http://www.scienceblogs.de/2010/07/die-vermessung-einer-winzigkeit-protonradius-neu-bestimmt.php
besagt:

> Wie genau die Messungen abgelaufen sind, erfährt man bei Diax's Rake [... http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/07/das-proton-ist-zu-klein.php ]

Dort erfährt man u.a.:


[...] die Wellenfunktionen für 2P und 2S. Und da eine der beiden Aufenthaltswahrscheinlichkeiten für das Elektron ergibt, die sich mit der Position de[s] Proton[s] überschneidet [...]

Erfährt man demnach von Diax's Rake, dass die Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichten für das Elektron am Schwerpunkt der Ladungsverteilung des Protons für genau eine der beiden Wellenfunktionen (2P oder 2S) von Null verschieden ist, und für die andere gleich Null ist?


Author Profile Page Marc Scheloske· 12.07.10 · 12:21 Uhr

Hallo Herr Wappler,

ich bitte Sie die Frage doch direkt beim Beitrag von Herrn Rings zu stellen.

Vielen Dank.

Kommentar-Direktlink antiangst· 12.07.10 · 14:06 Uhr

Wie gut, dass es so tolle Messgeräte gibt und auch motivierte Leute, die sie benutzen.

Kommentar-Direktlink Frank Wappler· 12.07.10 · 16:00 Uhr

Marc Scheloske schrieb (12.07.10 · 12:21 Uhr):

> ich bitte Sie die Frage doch direkt beim Beitrag von Herrn Rings zu stellen. Vielen Dank.

Jemanden, der am 12.07. äußert, dass in Diax's Rakes Beitrag zu erfahren sei "wie genau die Messungen abgelaufen sind" , wird man doch bitte darauf aufmerksam machen dürfen, dass die besagte Frage und diesbezügliche Diskussion schon seit 09.07. direkt beim genannten Beitrag anhängig sind.

Danke ebenfalls.

Kommentar-Direktlink Frank Wappler· 12.07.10 · 16:22 Uhr

antiangst schrieb (12.07.10 · 14:06 Uhr):

> Wie gut, dass es so tolle Messgeräte gibt und auch motivierte Leute, die sie benutzen.

Wie gut, dass es sogar Physiker gibt, die aus den Anzeigen mehr oder weniger toller und von mehr oder weniger motivierten Leuten benutzten Gerätschaften auch Messwerte gewinnen (können).

Kommentar-Direktlink rolak· 12.07.10 · 18:23 Uhr

Mensch Wappel, bzgl des 'wie' lies doch einfach mal den Artikel bei Diax' Rake, zumindest so etwa ab

Die eingesetzte Methode zur genaueren Bestimmung des Radius...

und falls Du das mit dem Radius immer noch nicht geschnallt haben solltest, denk doch einfach mal daran, was aus der Bohrschen Elektronenbahn in der QM geworden ist, oder laß es Dir =»erklären.

Kommentar-Direktlink Frank Wappler· 13.07.10 · 18:55 Uhr

rolak schrieb (12.07.10 · 18:23 Uhr):

> [...] bzgl des 'wie' lies doch einfach mal den Artikel bei Diax'[s] Rake, zumindest so etwa ab Die eingesetzte Methode zur genaueren Bestimmung des Radius... [...]

Dieser Abschnitt kommt doch erst deutlich nach der oben zitierten, fraglichen Aussage aus Diax's Rakes Artikel.
Ist etwa die genaue Berechnung (oder zumindest die zweckmäßige Abschätzung) von Wellenfunktionen bzw. von Aufenthaltswahrscheinlichkeiten und ihrer eventuellen Überschneidungen, um die es bei meiner Frage geht, gar nicht Bestandteil der eingesetzten Messmethode??

> [...] laß es Dir =»erklären.

Auf YouTube gäbe es endlich Erklärungen zu Symmetrien von Lösungen der Bethe-Salpeter-Gleichung?!? Web-2.0 ist wohl doch noch zu etwas nütze! ...

Kommentar-Direktlink rolak· 13.07.10 · 20:36 Uhr

Dieser Abschnitt kommt doch erst deutlich nach der oben zitierten

Das ist völlig wurst, Du moniertest, daß im post nicht stünde, wie genau die Messung abgelaufen sei. Da es Dir ja wohl nicht ernsthaft nach dem Ruhestrom durch den zweiten Sensor von links geht, ist dieser Punkt imho durch das an aufgezeigter Stelle im post enthaltene 'was haben wir gemacht, um es überhaupt messen zu können' ausreichend behandelt.

..und im 2ten Teil ging es nur um die Art & Weise der Verwendung klassischer Begriffe in der QM.

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