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02.04.10 · 06:30 Uhr

Gehackte Mails: Klimaforscher rehabilitiert

Hacker_Mails.jpgDer Skandal um gestohlene Mails sorgte im Herbst 2009 kurz vor der Klimakonferenz in Kopenhagen für hitzige Diskussionen. Aus tausenden Mails von Klimaforschern hatte sich die klimaskeptische Fraktion einige Passagen rausgepickt und wüste Anschuldigungen erhoben. Von Manipulation war die Rede und von einem vermeintlichen 'Trick', der zentrale Annahmen der Klimaforschung hinfällig mache. Phil Jones, Institutsleiter der betroffenen Universität von East Anglia, wurde als Strippenzieher des 'Climategate' identifiziert und trat vorläufig zurück.

Jetzt hat der Wissenschaftsausschuss des britischen Unterhauses seine Untersuchung zu diesem Fall beendet. Und Phil Jones vom Verdacht der Datenmanipulation freigesprochen. Die Untersuchungskommision fand keine Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten - die Klimaskeptiker arbeiten derweil weiter an ihrer perfiden Kampagne:

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6 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (6)

Kommentar-Direktlink Kleingaertner· 02.04.10 · 17:04 Uhr

April, April!

Kommentar-Direktlink antiangst· 03.04.10 · 07:35 Uhr

Was bleibt, ist der Eindruck, dass die Klimawissenschaft aus nachvollziehbaren Gründen diejenigen Aspekte bevorzugt darstellt, die Katastrophenszenarien unterstützen. Oder gibt es auch eine Liste von Fehlern oder falschen Darstellungen, die die Auswirkungen des Klimawandels verharmlosen?

Kommentar-Direktlink Redfox· 03.04.10 · 08:30 Uhr

die Klimaskeptiker arbeiten derweil weiter an ihrer perfiden Kampagne

Das ist jetzt aber etwas irreführend, da Georg Hoffman ja gerade nicht davon ausgeht das es eine koordinierte Kampange gegen die Klimaforschung gibt.

@Kleingaertner:
Da gab es wohl einen Tippfehler bei ihrem Namen?
Das sollte doch wohl 'Kleingeist' heißen.

Kommentar-Direktlink Belzer· 03.04.10 · 20:11 Uhr

Ihre Darstellung ist irreführend. Es laufen insgesamt 3 Untersuchungen zu dem Verdacht auf Datenmanipulation. Es ist zwar richtig, dass die Untersuchung des Britischen Unterhauses keinen offenkundigen Verdacht auf Datenmanipulation ergeben hat. Dies ist jedoch die am wenigsten gründliche Untersuchung. Das eigentliche, von der Universität selbst in Auftrag gegebene, Hauptverfahren läuft noch.

Im übrigen sind alle Klimaprognosen als Humbug zu betrachten, da es angesichts der Komplexität der Wettervorgänge keine vernünftigen physikalischen Modelle gibt. Wenn man das Wetter nur bis zu 10 Tagen einigermaßen genau vorhersagen kann, kann man auch das Klima nicht länger als 10 Tage genau vorhersagen. Welche mathematischen oder physikalischen Modelle sollen dass denn sein?

Im übrigen empfehle ich jedem den guten, englischsprachigen Artikel auf Spiegel-online von Marco Evers, Olaf Stampf and Gerald Traufetter: "A Superstorm for Global Warming Research" durchzulesen, der alle Einwände gegen die bisherige Art der Klimaforschung klar und begründet darlegt.

Marco Evers, Olaf Stampf and Gerald Traufetter (2010):
"A Superstorm for Global Warming Research"
http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,686697,00.html

Kommentar-Direktlink Belzer· 04.04.10 · 09:10 Uhr

Nachtrag:
Ich habe nachträglich gesehen, dass der Artikel von Marco Evers, Olaf Stampf and Gerald Traufetter bei Spiegel online auch in deutscher Sprache vorliegt. Daher sei hier der Link zum deutschsprachigen Artikel angegeben.

Marco Evers, Olaf Stampf and Gerald Traufetter (2010):
"Die Wolkenschieber"
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,686437,00.html

Der Verdacht der Datenmanipulation durch Phil Jones wird in Teil 3: "Temperaturanstieg: Rebell gegen die Klima-Päpste" abgehandelt.
Danach kann man Phil Jones das Nichtherausrücken von Rohdaten und Nichtnachvollziehbares "Homogenisieren" von Daten, also unethisches Verhalten und willkürliche Manipulation vorwerfen.

Meines Erachtens wird es höchste Zeit, dass die Deutsche Meteorologische Gesellschaft sämtliche Klima-Computer-Simulationen als absolute Scharlatanerie brandmarkt. Die heutigen Klimamodelle sind absoluter Humbug. Genauso gut kann man mit Hilfe von Supercomputern die Lotto-Ergebnisse der nächsten hundert Jahre vorhersagen.

Die vorhersagende simulative Klimaforschung hat das gleiche "wissenschaftliche" Niveau wie Astrologie, Homöopathie, Messmerismus oder Phrenologie.

Kommentar-Direktlink Hansi· 04.04.10 · 10:59 Uhr

Von wegen rehabilitiert. Phil Jones hat bewusst einen wichtigen Teil der Datendokumentation gelöscht, die notwendig gewese wäre, um das nachzuvollziehen, was er da überhaupt gemacht hat. Und was aus den gehackte Emails eben auch hervorging, ist die Angst dieses "Wissenschaftler"-Kreises darum, dass gerechtfertigte Kritik mit in den IPCC-Bericht einfließen könnte. Diese Truppe hat politisch motiviert gehandelt, nicht jedoch wissenschaftlich. Völlig zu Recht wird Jones nun niedergemacht.

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