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08.12.09 · 06:30 Uhr
Kopenhagen: Die Klimaschlacht hat begonnen
Es wird immer wärmer! In Kopenhagen reden sich tausende Politiker und Wissenschaftler seit gestern die Köpfe heiß. Und rechtzeitig zum UN-Klimagipfel hat auch die öffentliche Diskussion über den Klimawandel neue Spitzenwerte auf der nach oben offenen Erregungsskala erreicht. Es wird gestritten, polemisiert und dabei viel, viel Blödsinn erzählt.
Sicher ist es richtig über die wissenschaftliche Datenbasis zu diskutieren, sicherlich ist es notwendig über geeignete Strategien nachzudenken und nicht jeder Vorschlag den CO2-Ausstoß zu minimieren ist auch wirklich umsetzbar. Doch in der Hitze der Klimadiskussion täte etwas Abkühlung Not. So auch für den hyperventilierenden Soziologen Gerhard Schulze, der von Georg den wenig schmeichelhaften "Klimaschmock" verliehen bekommt:
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“Insgesamt bleibt also der etwas ueberraschende Fund, dass die Industrie noch besser abschneidet als der Gesetzgeber. Aber wie gesagt, das ist vermutlich nur so viel wie zur Imagepflege benoetigt wird, und nicht so viel wie im Interesse der Bevoelkerung stehen sollte, da es nicht in Gesetze gegossen wird.”
Jörg Rings·4.5.2012Diax's Rake
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Nichtakademiker&middt;22.2.201222.03.12 · 00:25 Uhr Wer soll über Wissenschaft reden?
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Kommentare (4)
zu spät
ich schaue jetzt aus dem Fenster und weiss das ich bis Weihnachten nicht Schlittschuh laufen werde.
es ist zu spät um noch eine Konferenz abzuhalten.
es ist zu spät um noch denjenigen die glauben das eine Klimaveränderung für sie eine Verbesserung ist etwas zu sagen.
es ist nochnicht zu spät sich Chips und Bier zu besorgen,denn diesmal sitzt man in der ersten Reihe.
Wenn es den Teilnehmer des COP15, wie ja der Klimagipfel offiziell heisst, wirklich ernst um die Klimaerwärmung und der CO2-Reduktion ginge, dann hätten sie ihr Treffen als Videokonferenz organisiert, um damit ein glaubhaftes Vorbild zu sein. Das würde wirklich eine Menge CO2 sparen. Warum müssen sich die Leute mit der heutigen Technologie überhaupt persönlich treffen? Aber so wird in den 11 Tagen laut den Organisatoren, einschliesslich Anreise der Delegierten, 41'000 Tonnen Kohlendioxid produziert, so viel wie eine Stadt mit 150'000 Einwohner. Daran sieht man, die Gläubigen des Klimaerwärmungskults sind Heuchler, wollen das wir uns alle einschränken, selber halten sie nichts davon.
@Tobias:
Gut, es ist unbestritten, daß auch die Durchführung des Gipfels CO2 verursacht. Allerdings gibt es unzählige Argumente dafür, daß sich die Akteure vor ort treffen. Es gibt kein (!) Beispiel dafür, daß solche politisch-diplomatischen Verhandlungen per Videokonferenz zum Erfolg geführt hätten. Da geht es hart zur Sache und sowas wird in stundenlangen und nächtelangen Verhandlungen regelrecht erkämpft, nix mit lockerer Video-Smalltalk-Runde.
Auch wenn die Technik es prinzipiell ermöglichen würde, da eine Videokonferenz abzuhalten glaube ich (wie Tobias) dass einen Videokonferenz wirklich nichts bringen würde.
Da gibts sicher viele Gespräche nebenher, Kontakte und Abschätzungen die über Video einfach nicht möglich sind.
Dass hei für eine Konferenz wieder CO2 produziert wird ist meines Erachtens nicht wirklich das Schlimme. ich fürchte eher dass es halt eine Konferenz ist in der sich die einzelnen Staaten eben öffentlich produzieren - schöne reden halten und für die Presse gut dastehen wollen - aber letztendich wird außer ein paar schön klingenden Absichtserklärungen nicht viel herauskommen.
Ich fürchte eben dass, solange nicht wirklich ernsthafte und extrem spürbare Veränderungen eintreten, eigentlich jeder das Ganze nicht als vordringlich betrachtet.
Also dass die Pole schmelzen reicht einfach nicht - auch wenn die Auswirkungen eigentlich absehbar sind. Erst wenn Holland (und viele andere Gebiete auch) unter Wasser steht wird man merken dass die Klimaerwärmung tatsächlich ein Problem ist.
Aber dann wird wohl zu spät sein.