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14.10.08 · 06:30 Uhr

Belastete Lebensmittel: Tomaten, die es in sich haben

Tomate01.jpgEs ist ein Dilemma: Wer sich gesund ernähren will, der sollte regelmäßig Obst und Gemüse auf seinem Speiseplan haben. Doch ausgerechnet diese Produkte sind häufig mit Pestiziden und anderen unerwünschten Stoffen belastet.

In Berlin wurden nun die Ergebnisse der Lebensmittel-Monitorings 2007 bekannt: fast 80% der Salatköpfe fielen durch stark erhöhte Nitrat- und Pestizidkonzentrationen auf. Und auch jede zweite Tomate hatte es in sich: nämlich einen kleinen Giftcocktail, der sich häufig aus so wenig erfreulichen Substanzen wie Bromid, Procymidon oder Pyrimethanil zusammensetzt.

Im Extremfall - so ein Experte des Bundesamtes für Verbraucherschutz - seien auch "bei einmaligem Verzehr gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auszuschließen." Kein Grund zur Panik am Gemüsestand, aber Appetit machen solche Nachrichten auch nicht.

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Kommentare (3)

Kommentar-Direktlink Ümit Aktas· 15.10.08 · 00:39 Uhr

Die Richtlinien die für Bio Produkte gelten, sollten eigentlich für alle Lebensmittel Produkte und europaweit+import als Standard gelten. Bei nicht einhalten dieser Richtlinien, sollte defenitiv eine nicht mindere Gefängnissstrafe nach sich ziehen, denn hier bei handelt es sich nicht "nur" um Körperverletzung, sondern auch um versuchten Massenmord bzw. Völkermord auf Zeit. Leider steht in unserer Industriellen Gesellschaft öfteres das Geld bzw. die Profitgier stark im Vordergrund und nicht die Gesundheit des Menschen. Ich hoffe das es sich irgendwann einmal ändert, wobei Ich diesbezüglich nicht viel Hoffnung habe.

Author Profile Page ScienceBlogs Redaktion· 17.10.08 · 13:12 Uhr

Ich halte die Vokabeln "versuchter Massenmord" und "Völkermord auf Zeit" zwar in diesem Zusammenhang für fehl am Platz. In der Sache aber, daß ein Verstoß gegen (Hygiene-)Richtlinien und Vorgaben des Gesundheitsschutzes härter bestraft werden müßten, stimme ich aber voll und ganz zu.

Kommentar-Direktlink Thea Stamer· 24.08.09 · 14:03 Uhr

Lebensmittel aus ökologischem Anbau sind der Beweis dafür, das es nicht erforderlich ist, Lebensmittel mit chemischen Keulen zu bearbeiten als auch selbige hinzu zu fügen.

Der Hintergrund, das Lebensmittel wissentlich und willentlich vergiftet werden, beruht m.E. auf die Absicht, den Konsumenten scheinbar körperlich schädigen zu wollen.

Chemie ist ein Milliardengeschäft. Krankheit ist auch ein Milliardengeschäft.

Die breite Masse ist nur zu ignorant und zu bequem, sich bezüglich dieser Machenschaften durch zu setzen, denn andernfalls gäbe es nur noch Bioware.

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“Insgesamt bleibt also der etwas ueberraschende Fund, dass die Industrie noch besser abschneidet als der Gesetzgeber. Aber wie gesagt, das ist vermutlich nur so viel wie zur Imagepflege benoetigt wird, und nicht so viel wie im Interesse der Bevoelkerung stehen sollte, da es nicht in Gesetze gegossen wird.”

Jörg Rings·4.5.2012
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“Wer soll über Wissenschaft reden? Mir wäre es am liebsten, wenn es speziell ausgebildete Wissenschaftler/innen wären. Diese müsste es an jeder Universität geben.”

Nichtakademiker&middt;22.2.2012
22.03.12 · 00:25 Uhr Wer soll über Wissenschaft reden?

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