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27.08.08 · 06:30 Uhr

Präventionsmaßnahmen nutzen, Risiken kennen - Der Kampf gegen Krebs

In Deutschland ist Krebs die zweithäufigste Todesursache nach Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Doch gerade gegen die häufigsten Krebsarten (Brust, Prostata, Lunge und Darm) gibt es zahlreiche vorbeugende Maßnahmen.

Neben regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen sind eine gesunde Ernährung und Bewegung wichtigste Faktoren in der Prävention. Jenseits dessen klaffen jedoch oft große Wissenslücken: Wie sieht eine gesunde Ernährung genau aus? Wie schädlich ist Alkohol? Und muss ich IGeL-Leistungen in Anspruch nehmen, wenn ich auf Nummer sicher gehen will?

Auch ScienceBlogger setzen sich mit der Krankheit auseinander:

Alkohol ist doch harmlos und Helicobacter Pylori erst recht - wie Krebsrisiken weltweit falsch eingeschätzt werden
"[...] nach einer Studie der unabhängigen International Union Against Cancer können die wenigsten Leute einschätzen, welche Faktoren tatsächlich unser Krebsrisiko erhöhen und welche uns davor schützen. Auch die Frage, ob Krebs überhaupt heilbar ist, beantwortete nicht jeder Befragte mit: Ja!"
Neurons, 27.8.08

Gutartiger Hautkrebs ist ein Warnschuss

"Wer bereits einmal ein Basaliom hatte - also einen nicht-melanösen Hautkrebs - der ist nach dessen Entfernung keinesfalls auf der sicheren Seite. Eine Studie im Fachmagazin Journal of the National Cancer Institute kommt zu dem Schluss, dass solche Personen ein doppelt so hohes Risiko tragen, später an einem bösartigen Krebs zu erkranken."
Medlog, 27.8.08

Teure Arztbesuche durch Sonderleistungen (IGeL 1)
"Wie bitte, Sie wollen keine Krebsvorsorge?" "Aber den Augeninnendruck sollten wir doch schon bei Ihnen messen, denken Sie einmal an die Gefahr eines Glaukoms." "Wir empfehlen Ihnen dringend, mit einem PSA-Test ihr Risiko einer Prostataerkrankung abzuschätzen."
Medlog, 22.8.08

Krebs und die alternativen Heilmethoden
"Die meisten versuchen, ihren Krebs mit folgenden "alternativen" Zusatz-Methoden zu bekämpfen: Beten oder andere spirituelle Praktiken (61,4 Prozent von 4000 befragten Krebs-Überlebenden), Entspannungsübungen (44,3 %), geistiges oder spirituelles Heilen (42,4 %), Vitamine/Nahrungsergänzungsmittel (40,1 %)..."
Geograffitico, 5.8.08

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“Insgesamt bleibt also der etwas ueberraschende Fund, dass die Industrie noch besser abschneidet als der Gesetzgeber. Aber wie gesagt, das ist vermutlich nur so viel wie zur Imagepflege benoetigt wird, und nicht so viel wie im Interesse der Bevoelkerung stehen sollte, da es nicht in Gesetze gegossen wird.”

Jörg Rings·4.5.2012
Diax's Rake

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“Wer soll über Wissenschaft reden? Mir wäre es am liebsten, wenn es speziell ausgebildete Wissenschaftler/innen wären. Diese müsste es an jeder Universität geben.”

Nichtakademiker&middt;22.2.2012
22.03.12 · 00:25 Uhr Wer soll über Wissenschaft reden?

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